2009-12-31

Adieu und Goodbye, lieber Blog

Von priskagruetter @ 11:14 [ persönliches & diverses ]
Das Ende meines Blogs.

Das wars also. Fertig. Ende. Ab Morgen, dem 1.1.2010, gibt es keinen priskagruetter.blueblog.ch mehr. Was am 29.5.2007 angefangen hat, endet heute mit dem letzten Tag des Jahres 2009.

Seit Oktober, seit dem verhängnisvollen, ende-verkündenden Mail, habe ich den Blog sowieso nicht mehr bedient. Für was auch noch viel Aufwand betreiben für einen Blog, der keine Zukunft hat. Mir wurde zwar angeboten, den Blog weiterführen zu können, aber nur gegen Bezahlung. Und als Studentin und im Wissen, dass andere Blogs gratis geführt werden können, lehnte ich dankend ab.

Nun, im Moment will ich mich hauptsächlich auf das Studium konzentrieren und mache mir keine Gedanken ums bloggen. Und bis heute habe ich auch das Ende meines Blogs verdrängt.
Ich war keine sehr fleissige Bloggerin und ich hatte nie grosse Ambitionen.
Momentan plane ich keinen Nachfolge-Blog. Man wird sicher wieder irgendwann und irgendwo von mir hören.

Den Leserinnen und Leser meines Blogs danke ich herzlich, insbesondere denen, die jeweils ihre Kommentare hinterlassen und mitdiskutiert haben. Euch allen wünsche ich alles gute und viele weitere interessante Blogs zum mitlesen, -schreiben und -diskutieren. Vielleicht trifft man sich da wieder.

Und allen, die diesen letzten Beitrag noch lesen, wünsche ich ein gutes neues Jahr 2010!

Und dir, lieber Blog, sage ich goodbye, lebwohl! Danke, dass du mich nahezu drei Jahre begleitet und all meine Sorgen, Freuden und anderes aufgenommen und veröffentlicht hast. Mir hats gefallen! Tschüss.


2009-10-05

Das Ende meines Blogs?

Von priskagruetter @ 23:24 [ persönliches & diverses ]
Folgendes Mail habe ich von Swisscom erhalten:

Sehr geehrte Frau Grütter

Seit Herbst 2005 gibt es die "Blueblogs" von Swisscom als Gratisangebot für engagierte Blogger. Auf Ende 2009 muss nun leider dieser Service aus betrieblichen Gründen eingestellt werden. Wir danken Ihnen sehr für Ihr Interesse und das Engagement, das Sie gezeigt haben.

Sie können in der gewohnten Umgebung noch bis im Dezember weiterbloggen. Danach wird die Plattform abgestellt und alle Blogs werden gelöscht. Ob und wie es dann weitergeht, ist im Moment leider noch offen. Wir evaluieren mögliche Alternativen. Ende Oktober werden wir Sie darüber informieren, ob wir Ihnen ein Alternativangebot machen können, und wie dieses aussehen wird. Eines steht allerdings im Moment bereits fest: Ein vergleichbares Gratisangebot können wir nicht machen.

Für Rückfragen stehe ich Ihnen gerne ab dem 20. Oktober persönlich zur Verfügung. Vorher kann ich leider keine Mails beantworten. Ich bitte um Verständnis.

Mit freundlichen Grüssen,
x,y

Damit stellt sich für mich die Frage, wie es weitergeht mit meinem Blog. Ich war da nie so amitioniert, habe aber meinen Blog für politische Stellungnahmen und Werbungen, aber auch für Reiseberichte sehr geschätzt. Allerdings bin ich nicht bereit, für den Blueblog zu bezahlen, wenn ich bei anderen Anbietern gratis bloggen könnte. Mal schauen. Vielleicht lässt sich da mit der momentanen Änderung meiner Website etwas machen. Ich werde zu gegebener Zeit informieren.

2009-07-15

Im politischen Sommerloch, das Reisefieber erwartend

Von priskagruetter @ 22:50 [ persönliches & diverses ]
Soviel zu meinem momentanen Zustand und dem Grund für die Blog-Pause. Sommerloch auch bei mir. In der Zeitung steht nicht viel Schlaues. Ich mag momentan auch gar nicht gross politisieren und politische Themen suchen. Ferien von meinem Hobby.
Für alle, die es interessiert, was ich sonst so mache und wie ich mein Polit-Sommerloch fülle: ich gehe einem netten Sommerjob nach und hüte drei Wochen lang an vier Mörgen fünf Kinder. Bei anständigem Wetter kann man da gut baden gehen oder kleine Ausflüge in den Wald machen. Sonst muss man halt mit Spielen Zuhause vorlieb nehmen.
Daneben plane ich so langsam meine Indien-Reise. Visum beantragen, Ausrüstung kaufen, ungefähre Route planen, ... Mal schauen, wie das heraus kommt. Am 29. Juli fliege ich ab. Und ab dann wird mein Blog für 6 Wochen wieder mal zum Reise-Blog, sofern ich überhaupt oft ins Internet komme.
Und zu guter Letzt bin ich ab Freitag auf dem Gurten. Wieder einmal das OpenAir auf dem Hausberg geniessen und gemütlich unten am Berg campieren. Er hat schon aufgebaut. Mal schauen, wie gross die Schlammschlacht wird.

2009-03-23

Pendenzen ohne Ende

Von priskagruetter @ 23:35 [ persönliches & diverses ]
Immer wenn ich irgendwo lese, dass jemand all seine Pendenzen erledigt habe, frage ich mich, ob ich dies je einmal schaffen werde. Denn grundsätzlich gibt es für mich immer irgendwo irgendetwas, was zu tun wäre.
Da sind einerseits die A-Pendenzen, die es in den nächsten Tagen zu erledigen gilt. Dazu zählen sicher immer Mails beantworten, Termine machen/ erhalten/ bestätigen, die diversen Projekte (momentan Tagesschule, Elternrat, WK-Vorbereitungen, Praktikumsarbeiten, kita-Vorbereitungen, ...) vorantreiben.
Dazu kommen die B-Pendenzen. Und zu diesen zähle ich alles, was nicht dringend oder auch nicht einmal auf einen fixen Termin sein muss, aber trotzdem nötig wäre. Beispielsweise die Homepage überarbeiten, Parteiaktivitäten planen, Wahlkampf planen, Wahlteam zusammenstellen und Leute anfragen,...
Über C-Penden lohnt es sich gar nicht erst zu reden. Da gäbe es nämlich Allerhand, das ich gerne irgendwann mal machen würde oder gerne einfach mehr Zeit dafür hätte, aber sowieso garnie soweit kommen werde.
Viele Pendenzen sind Dinge, welche ich gerne mache oder zumindest überzeugt bin, von dem, was dahinter steckt. Trotzdem ist es manchmal beängstigend/ belastend, dass die Liste nie kürzer wird. Im Gegenteil. Sobald man ein paar Sachen abgearbeitet hat, kommen viele neue Punkte dazu.
Aber alle Pendenzen gehören zu meinem Engagement, welches mir wichtig ist.
Noch heute, am Montag Abend danach, freue ich mich über das abwechslungsreiche Wochenende, welches zwar eher streng als erholsam war, aber mir einiges zu bieten hatte. Anders kann man wohl nicht erklären, weshalb ich nach einer weiteren Woche arbeiten am Freitag Abend serviere, am Samstag Morgen moderiere (ein Bildungsfrühstück - war sehr interessant!), am Samstag Nachmittag Unterricht gebe und am Sonntag nach Zürich reise und mich interviewen und fotografieren lasse. Aber eben, es hat sich alles gelohnt. Und alle Erlebnisse hatte ich nur dank meinem Engagement.
Für heute bin ich fertig mit dem Abarbeiten der Pendenzen. Ausnahmsweise hatte ich nicht einmal einen Termin heute Abend. Mit meinem Blogeintrag beende ich diesen Tag im Bewusstsein, dass der morgige Tag mir neue Pendenzen bringen wird. Aber auch neue Erfahrungen, Erlebnisse, Entdeckungen, Freuden und Leiden. Und ich nehms wies kommt.
Carpe diem.

2009-02-12

Freuden und Leiden einer Provinzpolitikerin

Von priskagruetter @ 17:07 [ persönliches & diverses ]
Hier bin ich wieder. Tschuldigung für meine lange Absenz. Gründe? Hmm...berufliche Änderung, keine Lust, u.ä.

Natürlich war ich nur im Blog und nicht auch im richtigen Leben so inaktiv. Für meine Blogleser, die nun lange auf mich warten mussten, seien hier ein paar Themen, die mich seit meinem letzten Eintrag beschäftigten, zusammengefasst:

- Roggwil bekommt eine Tagesschule. Nach langem Drängen und einiger Vorarbeit der SP haben wir nun von der Bildungskommission her eine Arbeitsgruppe zusammengestellt und dürfen nun, mit dem Segen des Gemeinderates, auf Februar 2010 eine Tagesschule auf die Beine stellen. Da bin ich natürlich gerne dabei.

- Seit Anfang Jahr arbeite ich als Praktikantin in der Kindertagesstätte Roggwil. Arbeitsweg: 3 Minuten per Velo. Die Stelle wurde an mich herangetragen und passt ideal, um Erfahrungen zu sammeln und Geld zu verdienen bis zu meinem Start an der Fachhochschule im Herbst.

- Ich freue mich ebenfalls, wie viele andere, über das Ja zur Ausdehnung und Weiterführung der Personenfreizügigkeit mit der EU. Immerhin habe ich auch noch an einem Morgen tolle Lippenpomaden und Post-It-Blöckli von dabei-bleiben.ch, dem Pro- Komitee verteilt.
Das Emotionalste am ganzen Abstimmungskampf war aber der Besuch an einem Blocher-Referat, organisiert von der jungen SVP Kanton Bern in Langenthal. In einem Meer von Blocherfans hatte ich doch tatsächlich das Gefühl, etwas sagen zu dürfen, wofür ich ausgebuht und ausgepfiffen wurde. Aber der Mut hat sich, wie so oft, gelohnt. Immerhin wurde ich in der Zeitung (ohne Namen) erwähnt und hatte so die Gelegenheit, darauf einen LeserInnenbrief zu schreiben und auch noch einige Pro-Argumente anzubringen.

Nun denn, natürlich ist noch mehr gelaufen. Aber ich will und kann da nicht alles auf einmal bringen. Ich bin nämlich schon fast wieder auf dem Sprung. Nach Bern. In unsere schöne Bundeshauptstadt.

2008-12-21

Weihnachtszeit am Puls der Konsumgesellschaft

Von priskagruetter @ 21:37 [ persönliches & diverses ]
Weihnachtszeit ist die Zeit der Konsumgesellschaft. Als Weihnachtsasuhilfe in einem grossen Manor-Warenhaus bekomme ich dies täglich zu spüren. Besonders an den Samstagen und an den beiden Sonntagsverkäufen marschieren die Massen auf. Wahnsinn, was da alles gekauft wird. Was mir aber immerhin den Job garantiert. (Bei Loeb wurden ja offenbar die Weihnachtsaushilfen, wegen schlechtem Umsatz, entlassen.) Nur bin ich momentan fast täglich am arbeiten, was die seltenen Blogberichte erklärt. Deshalb freue ich mich auf die beiden kommenden Feiertage, die mir eine Verschnaufpause beschaffen. Aber auch sonst freue ich mich auf die Fesstage, auf Geschenke verschenken, auf Familie und gutes Essen und schöne Gesellschaften.

Meinen Leserinnen und Lesern wünsche ich frohe, besinnliche und erholsame Festtage und gemütliche Freitage!

2008-11-06

"Haben Sie schon eine Manor-Kundenkarte?"

Von priskagruetter @ 23:32 [ persönliches & diverses ]
Diese Frage stelle ich momentan täglich Hunderten von Leuten. Dies ist sozusagen mein Job. Momentan. Wer sie also noch nicht hat, diese Manor-Kundenkarte, darf gerne bei mir am Stand im Manor Solothurn vorbeikommen.
Dies ist auch der Grund des momentan eher seltenen Bloggens. Für meine kurze Einsatzzeit habe ich dafür eine hohe Präsenzzeit und teilweise Leistungslohn. Da ist mein voller Einsatz gefordert und dafür kommt halt momentan das Bloggen zu kurz.

Manor

Nachdem nun die Abstimmungscouverts in die Häuser geflattert sind, gebe ich sicher auch bald meinen Senf zu den Abstimmungen preis.

2008-10-26

von verlorenen Handys, verlorener Stimme, Geburis und Podien

Von priskagruetter @ 16:37 [ persönliches & diverses ]
Meine letzten paar Tage waren gezeichnet von Hochs und Tiefs. Begonnen hat alles mit dem Verlust meines Handys, das ich im Zug nach Biel verloren habe. Oh Frust. Nicht weil das Handy besonders ein tolles Modell wäre, aber all die verlorenen Telefonnummern! Die reuen mich. Bzw haben mich gereut. Endlich habe ich wieder Hoffnung. Denn nach Tagen des langen wartens, notabene über meinen Geburi hinweg (den Tag, wo ich jeweils die meisten SMS erhalte), hat mir der SBB-Fundservice gemeldet, sie hätten meinen Gegenstand gefunden und ich könne ihn ab heute abholen. Natürlich unter beachtung der lokalen Öffnungszeiten. Was für mich heisst, ich erhalte mein mobiles Telefon erst Morgen wieder zurück. Immerhin. Ist ja, man darf es zwar kaum sagen, bereits das dritte mal, dass ich mein Handy im Zug leigen lasse. Und ich hatte bisher jedesmal Glück. Wie auch immer sich dies erklären lässt.

Nun, mein Handy ist wieder da, dafür ist meine Stimme verschwudnen. Echt. Mein momentanes Krächzen ist kaum mehr Stimme zu nennen! Heute Morgen habe ich keinen Ton mehr rausgebracht. Nebst einer Erkältung habe ich meine Stimme in den letzten Tagen wahrscheinlich schon etwas überstrapaziert. Am Geburtstag gabs Schwätzchen mit allen GratulatInnen, Abends durfte ich Reto an die Jungbürgerfeier, wo er als Stadtratspräsident traditionell Redner war, begleiten un auch da haben wir am Behördentisch so einiges Besprochen, diskutiert und "glaferet". Und für den Samstag wurde ich kurzfristig als Ersatz von Bastien Girod an ein Podium an der JPK (Jugendparlamentskonferenz) eingeladen. Im Grossratssaal von Aarau durftei ich, unter der Leitung von Hans Fährlander (Aargauer Zeitung) mit Yvette Estermann, Thomas Kirchschläger und Ellen Ringier zum Thema „Gelebte Demokratie“ diskutieren. Neben der Persönlichkeit von Frau Ringier und der lange und nicht zur Frage Rednerin Estermann kam ich zwar nicht sooo oft zu Wort, habe mich aber, wenn auch bereits mit angeschlagener Stimme, wacker geschlagen. Immerhin wurde mir am Ende attestiert, ich sei eine der wenigen gewesen, die auf die Fragen geantwortet habe.
Nach dem Podium war dann unser Haus für Gäste meines Vaters (er hatte am Samstag Geburtstag) und mir offen. Die Bude war voll und ich schwatze, was meine Stimme noch hergab. Den Ausgang an der Madiswiler Rüebechilbi beendeten Reto und ich realtiv früh, da meine Stimme endgültig versagte. Drinks bestellen und sich mit Freuden unterhalten ohne Stimme ist eher mühsam.
Und eben, heute schiebe ich rihige Kugel. Bis jetzt.
Aber gleich gehe ich nach Langenthal und höre/ lese, Reto bei den Gemeinderatswahlen abgeschnitten hat. Natürlich interessieren mich alle Resultate. Aber ganz besonders seines.
Wer ebenfalls an den Langenthaler Wahlergebnissen interessiert ist, findet irgendwann nach 17.00 Uhr die Gemeinderatsresultate und nach 19.30 Uhr die Stadtratsresutlate hier.

2008-10-03

Priska im "POLITOHR"

Von priskagruetter @ 18:12 [ persönliches & diverses ]
Politohr Priska Grütter

Etwas verspätet und nicht in bester Qualität, aber trotzdem hier noch eine Abbildung meines Erscheinen in meiner liebsten Zeitungsspalte. POLITOHR ist DIE Klatsch- und Tratschspalte der PolitikerInnen in der SonntagsZeitung. Vor rund zwei Wochen traute ich meinen Augen kaum, als ich wie gewohnt als erstes die Politohr-Spalte las und meinen Namen entdeckte. Nicht nur das Erscheinen in dieser Spalte, sondern auch der Anlass dazu, der nette Brief sowie ein Buch und ein DVD des Pestalozzi-Gedenk-Anlasses in Langenthal von Johann Niklaus Schneider-Ammann, haben mich sehr gefreut! Herzlichen Dank! Solche Rückmeldungen stellen auf!

2008-06-16

ein Lebenszeichen

Von priskagruetter @ 22:05 [ persönliches & diverses ]
Liebe Leserinnen und Leser

Sorry tausend für meine momentan raren Beiträge! Es läuft sooo viel und ich hätte einiges zu Berichten, aber ich komme kaum dazu. Da laufen tausend Dinge in meinem Leben und vieles läuft auch in meinem Innern ab. Da sind EM-Emotionen, Arbeits-Emotionen, Gemeindeversammlungs-Emotionen, Armee-Emotionen, Greenfield-Festival-Emotionen, Organisations-Stress-Emotionen, u.s.w.
Aber nun der Reihe nach:

- Ich war in der Arena, habe aber wiedermal nichts gesagt. Die Diskussion war aber auch komisch. Viel Wechsel, wenig Diskussionsführung, viel schon oft Gesagtes, fast schon braves Zurückkrebsen. Da hätte ich echt nichts Schlaues in die Diskussion einbringen können. Und im Gegensatz zu vielen PolitkerInnen mag ich nicht nur etwas sagen, damit was gesagt ist. Da sschweige ich lieber und war dann halt einfach da, damit die SP/JUSO vertreten war. Schliesslich gehören wir nicht zu den Diskussionsverweigerer und Arena-Blockierer.

- Ich war an einer einzigartigen Gemeindeversammlung und habe auch dort nichts gesagt. Aber mich amüsiert. Wegen meines langen Arbeitsweges war ich spät dran und hoffte, mit Verspätung hinten rein schleichen zu können. Aber soweit kam es garnicht. Die Aula war übervoll. Ich stellte mich zu den "in den Türrahmen-Gucker". Und ich amüsierte mich. Noch nie habe ich so viele TeilnehmerInnen an einer Gemeindeversammlung erlebt. 301 Personen! Und dies alles wegen einem Kredit eines langen Roggwiler Traums: eine Badi-Rutschbahn. Was da die Leute plötzlich alles für Ideen haben, was man in der Badi sonst alles machen könnte. Das ging von Schattendach fürs Kinderpool über einen Rollstuhltauglichen Ausbau bis zu Beheizung des Pools.
Aufgrund der negativen Stimmungsmache habe ich mit einer Ablehnung des Kredits gerechnet. Oder dann mit einem allgemeinen Stimmungsumschwung. Eigentlich habe ich mit allem gerechnet, nur nicht mit dem, was dann beschlossen wurde: zurückweisung des Projekts und Auftrag an den Gemeinderat, das Projekt auf die ganze Badi auszuweiten.
Interessant, dass Geld ein Gegenargument war und schlussendlich für eine ziemlich sicher massiv teurere Variante entschieden wurde (schon nur ein Projektierungskredti, da dieses MOnster-Projekt kaum alleine von Laien geplant werden kann). Tja, interessant, welche Traktanden die Bürgerinnen und Brüger an eine Gemeindeversammlung treibt. Und dies alles trotz EM!

- Ja, die EM. Ich hatte noch gar kein Zeit, ein Schweizer-Nati-Shirt zu kaufen und schon ist die Schweiz draussen. Ich war den Tränenen nahe. Meine Enttäuschung ist gross. Für wen soll ich denn nun fanen? Die EM hat für mich einiges an Reiz verloren. Trotz dem (nicht mehr brauchbaren) Shcweizer Sieg gestern.
Und trotzdem schaue ich neben den bloggen gerade den Deutsche-Ösis-Match. Aber eben, die Emotionen sind nicht mehr so ganz gross.

- Umso mehr Emotionen kommen beim tragischen Militär-Unfall auf der Kander. Mein aufrichtiges Beileid all den Angehörigen!
Warum nur musste dies passieren? Ich weiss kaum, was ich dazu sagen soll. Wo Menschen sind, können immer Unfälle passieren. Und trotzdem scheint es, als seien hier einige katastophale Fehler passiert. Aber ich will niemanden richten, bevor die Angeklagten nciht selber etwas dazu sagen können. Ich gebe zu: was bisher über diesen Kadi zu hören war, ist mir suspekt. Trotzdem: er soll seine Sichtweise erzählen können.
Einige Umstände, die massiv kritisiert werden, erstaunen mich nicht im geringsten. Teambildungsübungen für Kader sind nichts so apartiges. Das gehört dazu. Zudem: eine Kompanie, die während der EM einen Flugplatz bewachen muss, hat wahrscheinlich nicht all zu viel zu tun. Kein Wunder bemüht sich ein Kadi, für Teile der Kompanie etwas zu organisieren. Ich gebe zu: auch ich war mit meinem Zug an einem langweiligen Nachmittag im Säntispark. Auch dort hätte etwas passieren können. Und dieser Ausflug war nirgends bewilligt. Im Gegenteil. Das ganze war spontan (bleibt zu hoffen, dass mein Kadi dies nicht liesst...:-)) Spass beiseite: als gute Führungsperson will man nicht nur verlangen und fordern, sondern im manchmal langweiligen WK auch etwas bieten und etwas zurückgeben. Vorallem wenn sich die Mannschaft bemüht und den Auftrag gut erfüllt.
Aber ich bin natürlich mit allen Kritikern einig: da müssen alle Risiken kleinstmöglich minimiert werden!
Ich wünsche niemandem, dass so etwas passiert. Weder im Militär noch im zivilen Leben. Und ich werde mich bemühen, niemals Risikos einzugehen in meiner Militärzeit. Und bei gefährlichen Situationen hat jeder das Recht, sich den Befehlen zu widersetzen. Davon würde ich gebrauch machen und auch meine mitdenkenden Unteroffiziere und Soldaten würden mir Risiken melden. Ich habe keinen Angst vor meinem WK. Ich vertraue unserer Truppe. Und trotzdem kann man nie wissen. Das Leben ist ein einziges Risiko und ended in jedem Fall tödlich.

- und last but not least: ich bin, wie erwartet, natürlich nicht zur JUSO Schweiz Präsidentin gewählt worden. Gwählt wurde mit deutlichem Mehr: Cédric Wehrmuth aus der JUSO Aargau. Der "Wahlkampf" war interessant und lehrreich. Und ich bin gar nciht so unglücklich, wurde ich nicht gewählt. Da gilt es, einiges an Verantwortung zu übernehmen. Und eigentlich habe ich, was ich ja immer offengelegt habe, hauptsächlich kandidiert, um dem ehemaligen Zentralsekretär nicht den roten Teppich auszulegen und den Weg ins Ziel ohne Hindernisse offen zu lassen. Und weil ich unbedingt einmal eine Frau als JUSO-Präsidentin will und da als gutes Beispiel mit einer Kandidatur vorausgehen wollt.

Hut ab, wer bis hier alles gelesen hat. Ich kann nicht versprechen, dass ich sobald wieder schreiben werde. Immerhin habe ich bis zum WK-Start am 25. Juni jeden Tag voll ausgebucht! Unglaublich. Wieder mal voll im Stress. Aber ein wenig brauche ich das. Nicht immer und nicht zu viel. Aber gefragt sein will doch fast jeder. Nicht?

Und zum Schluss noch dies: das Greenfield war geil und geht nach Bern und geniesst die EM mit den Holland-Fans! Die sind super! Hätte ich Zeit, würde ich auch Orange-Oranje-Party machen :-)

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