2009-08-31
Zuerueck in Jaipur
Die Straende Goas habe ich inzwischen voll und ganz hinter mir gelassen und auch sonst bin ich wieder ziemlich vom Meer entfernt. Nach meinem dreitaegigen Mumbai-Besuch bin ich nun wieder in Jaipur gelandet. Dies aber nicht, weil ich so wahnsinnig verliebt waere in diese Stadt. Ich mag sie schon, aber ueblicherweise besuche ich nicht zweimal die gleichen Staedte. Aber auf meiner Weiterreise hatte ich per Facebook Kontakt mit einer Freundin aus der Schweiz, die nun hier in einem Volunteer-Programm mit Strassenkindern arbeitet, Kontakt. Und weil mir das alleine Herumreisen auf die Laenge nicht so zusagte, habe ich beschlossen, diese Freundin zu besuchen.
Mumbai hat mich nicht so gepackt. Die Stadt ist einfach riiiiesig. Noch groesser als Delhi. Und wenn man sich da ein wenig zurechtfinden will, braucht man Zeit. Aber alles ist so stressig dort. Und es sind ueberall soooo viele Menschen und enorm viel Verkehr. Ich habe ein paar nette Orte gesehen und die Schifffahrt zur Elefanta-Insel war auch gemuetlich. Vor allem die Rueckfahrt und das Abendessen danach. Ich habe naemlich einen Inder aus Kalkutta kenne gelernt, der in Mumbai auch Tourist war und habe mit ihm zwei Tage Orte angeschaut. Und zusammen haben wir auf der Insel ein deutsches Paar (sie mit indischer Verwandtschaft) kennen gelernt und hatten es gut zusammen.
Nun bin ich eben in Jaipur und wohne hier mit den Volunteers fuer drei Tage und gehe mit in diese Schule fuer Strassenkindern. Der Einblick dort ist interessant, aber es ist recht schwierig, diesen Kindern etwas Schlaues beizubringen, da sie kaum Englisch koennen und kaum Ressourcen da sind. Aber interessant ist es schon. Und die Schule ist nur am Morgen. So kann ich an den Nachmittagen mit der Freundin aus der Schweiz in die Stadt gehen und ich geniesse es. Zu zweit oder dritt und mit Leuten, die man kennt, ist es eben lustiger.
Nun bin ich gerade noch eine Woche in Indien und ich freue mich jetzt schon wieder auf die Heimat. Ich vermisse Familie, Freunde, Essen und viele andere Dinge, die bei uns im Alltag selbstverstaendlich sind.
Am Donnerstag reise ich noch nach Chandigarh, der Stadt Corbusiers. Und danach gehts schon zurueck nach Delhi und bald zum Flughafen und zurueck in die Schweiz. Mal schauen wie lange ich dann brauche, um meine sicher bald ueber 1000 Fotos zu sortieren.
P.S.: fuer Goa-Stradfotos ist es nun schon fast zu spaet und inzwischen musste ich die Speicherkarte wechseln, da die erste voll war. Deshalb habe ich nur Fotos von den letzten paar Tagen. Aber immerhin kann ich endlich wieder Fotos hochladen...
2009-08-26
Von Goa nach Mumbai
Es ist wie vom Regen in die Traufe. Und dies nahezu woertlich. In Goa hat es oft geregnet. Und wegen dem grossen Ganesh-Fest (Fest fuer einen Hindu-Gott) waren viele Laeden und auch Internetkafis geschlossen. Deshalb habe ich so lange nicht geschrieben. Und leider funktioniert auch in diesem das Foto hochladen nicht. Bitte verzeiht mir. Allzugerne wuerde ich euch die schoenen Bilder aus Goa zeigen.
Nun eben, nach dem Aufenthalt in den beiden kleinen Doerfern Benaulim und Colva bin ich per Auto einer jungen Inderin nach Panjim gefahren. Dies ist der Hauptort Goas, aber auch keine riiiesige Stadt. Dort bin ich dann hauptsaechlich zu Fuss alles erkunden gegangen, bis ich einen Einheimischen getroffen habe, der mich noch etwas in der Gegend herum gefahren hat. Nach einem Tag in Old Goa mit den unzaehligen Krichen und dem Fertigwerden meiner 2 neuen indischen Gewaender bin ich nun mit dem Nachtbus nach Mumbai gekommen. Und da ist wieder alles in anderen Verhaeltnissen. Riiiiesig. Da brauche ich wieder Zeit, mich daran zu gewoehnen. Eines der ersten Dinge, die ich hier getan habe, war das Buchen der Zugfahrt weg von hier. Und dies nicht ohne Grund. Mumbai ist ein pulsierendes Zentrum voller Leben. Fast zuviel fuer mich. Da bleibe ich nun zwei Naechte und danach reise ich mit dem Nachtzug weiter. Ja, Goa war der reinste Frieden dagegen. Nun muss ich bald wieder raus in die Strassen
und bin gespannt, was Mumbai alles noch so bietet nebst den viiielen Menschen und dem Verkehr.
Ich melde mich wieder, das naechste mal hoffentlich mit Fotos. Aber eben, das weiss man hier nie.
Ein Versuch:

2009-08-22
Exhibitionisten, schlechtes Essen und anderes...
Heute weiss ich gar nicht, ueber was schreiben. Langsam wird es langweilig hier in den kleinen Doerfern. Ich bin froh, morgen wieder in eine Stadt weiter zu reisen. Mal schauen was Panjim und Old Goa an Sehenswuerdigkeiten zu bieten haben.
Immerhin habe ich gestern Nachmittag einen jungen schwedischen Arzt getroffen und mit ihm den Nachmittag und Abend verbracht. Unschoenerweise gibt es auch hier irre Typen, die auf einsameren Strassen, wenn gerade kein Auto kommt, das Gefuehl haben, sie muessen vor einer jungen weissen Touristin ihr Geschlechtsteil entbloessen. Ziemlich uebel, aber solche Menschen gibt es ueberall. Bloederweise wars auf dem Weg vom Dorf zu meiner Unterkunft. Jetzt nehme ich halt immer ein Taxi oder suche jemanden, der mich mit dem Motorbike faehrt. In Colva scheint mir das Glueck nicht hold zu sein. Heute MIttag habe ich in einem kleinen Restaurant am Strassenrand ein Versuch von Penne Carbonara gegessen. Habe langsam genug vom indischen Essen. Leider habe ich, trotz europaeischem Essen, danach unglaubliche Bauchschmerzen gekriegt. Zum Glueck hat sich eine nette junge INderin um mich gekuemmert und geschaut, dass mich jemand zum Guest House faehrt, wo ich meine Apotheke habe. Und wegen diesen Schmerzen bin ich halt dann zu spaet zum Sari-Blause-Abholtermin gekommen. aber das ist hier nicht so schlimm. Naja, dafuer freue ich mich nun ueber den schoenen Sari. Und bin gespannt auf Panajim morgen. Die junge Inderin nimmt mich mit dem Auto mit, da sie sowieso nach Panajim geht.
2009-08-20
Die Straende Goas
Ja, die Straende in Goa sind wirklich schoen. Und hier in dieser Region ist es wirklich ruhiger und entspannter. Allerdings schon fast ein wenig ausgestorben. Vieles hat geschlossen. Alle warten auf den grossen Touristenstrom im Winter.
Gerade weile ich in einem kleinen Doerfchen namens Benaulim. In etwa 15 Minuten ist man mit dem Bus in Margao, einem groesseren Staedtchen, wo ich gerade bin. Viel zu sehen gibt es auch da nicht. Aber mehr Laeden und geoeffnete Internetcafes.
Gestern habe ich mir einen Sari erworben. Eines meiner Reiseziele erreicht. Ich war bereits vor meiner Indienreise von den tollen und bunten Kleider in diesem Land fasziniert und daher konnte ich gar nicht ihne ein solches typisches Kleid zurueckreisen.
Nun muss ich noch warten, bis meine Bluse dazu genaeht ist und dann reise ich weiter. Wohl eher wieder in eine Stadt, wo man Sehenswuerdigkeiten anschauen kann. Alleine tagelang am Strand ausspannen ist weder mein Ding noch toll inmitten all dieser Hunde. Aber irgendwo muss ich schon noch in das warme Meerwasser hinaus. Mal schauen, wohin es mich zieht. Auf jeden Fall langsam richtung Mumbay. Diese Stadt muss ich noch gesehen haben.
Leider gibt es auch heute keine Fotos. Ich habe das noetige Kabel in meiner Unterkunft vergessen. Beim naechsten Internetbesuch denke ich bestimmt wieder daran. Schliesslich will ich euch ja die tollen Strandfotos nicht vorenthalten.
2009-08-16
Unabhaengigkeitstag und meine Weiterreise alleine
In den fruehen Morgenstunden des 15. August sind meine Kollegin und ich von Amritsar mit dem Nachtzug an einem Bahnhof Delhis angekommen. Am Unabhaengigkeitstag. Wir warteten im 24-Stunden-Bahnhofrestaurant auf den Tag, holten unsere Rucksaecke und fruehstueckten auf einer Dachterasse und wurden dort vom Monsunregen ueberrascht. Dieses regnerische Monsun-Wetter zieht sich bis heute durch. Immer mal wieder schuettete es.
Wegen dem Unabhaengigkeitstag hatte vieles geschlossen. Ausser einer Rede im Red Fort des Premierministers wussten wir von keiner Festtagsaktivitaet. Da die Kollegin am Abend abflog, mussten wir den Tag irgendwie sonst mit Umherlaufen, in Cafes sitzen, Essen, im Hotel-Zimmer verweilen, durchbringen.
Seit heute bin ich nun alleine in Indien. Toll finde ich es nicht, aber ich werde mich arrangieren. Heute Morgen habe ich die Zugfahrt nach Goa gebucht. Morgen werde ich also fuer 36 Stunden in einen Zug verschwinden und so sicher zwei Tage lang keinen Blog schreiben. Zum Glueck habe ich heute ein paar recht westliche Shops gefunden, wo ich ein wenig Vorraete (Chips, suesse und salzige Snacks und Cola) kaufen konnte. Zwar kann man im Zug auch Essen kaufen, aber wer weiss, was es da gibt.
Von den letzten zwei Tagen mit Delhi im Regen gibt es bei mir kaum Fotos und keine, die sich lohnen wuerden, hochzuladen. Und auch zukuenftig gibt es wohl weniger Fotos mit mir drauf, da dies alleine schwieriger ist. Ich bin gespannt, wie es wettermaessig in Goa aussieht und wie mir diese Gegend gefaellt. Und aufgrund der schlechten Tastatur beende ich meinen kurzen Zwischenbericht hier. Hoffentlich kommen bald mehr News von Goa.
2009-08-14
Der goldene Sikh-Tempel und das Volksfest bei Grenzschliessung
Nach unserer Rundreise durch den nordwestlichen Staat Rajasthan sind wir nach Delhi zurueckgekehrt. Und von dort aus haben wir unseren kurzen Abstecher per Zug ins noerdliche Amritsar gestartet. Die Zugfahrt war ueberraschend angenehm. Wir sind in der 2. Klasse AC gereist und haben so das angenehm kuehle Klima und den guten Service genossen.
In Amritsar selber haben wir natuerlich die Hauptattraktion, den goldenen Tempel, der das Zentrum der Sikhs ist und deren heiliges Buch beheimatet, besucht. Ein wahrlich beeindruckendes Gebaeude. Ziemlich viel groesser und gewaltiger als der herzige, kleine, weisse Sikh-Tempel in Langenthal.
Da wir fuer unseren Amritsar-Besuch genuegend Zeit eingeplant hatten, entschlossen wir uns, der angeblich so beeindruckende Grenzschliessungszeremonie an der indisch-pakistanischen Grenze beizuwohnen. So fuhren wir mit einem Taxi fast eine Stunde zum Doerfchen Attari an der Grenze. Dort warteten schon Massen von Leuten, vor allem Inder und ein paar wenige Touristen, auf die Oeffnung der Tore. Als diese dann aufgingen, stuermten alle zur Grenze und auf die dort gebauten Tribuenen. Etwa um 17.30 Uhr begann die Zeremonie mit Musik und Tanz. Viele Kinder und Frauen rissen sich um eine grosse indische Fahne und rannten vor den Tribuenen auf und ab. Die Menschenmassen feierten regelrecht ein Volksfest und riefen immer wieder, angestachelt durch einen Moderatoren, ihre Sprueche (Lang lebe Hindustan und aehnliches). Gegenueber bei den Pakistani das gleiche Spiel. Irgendwann begann dann die offizielle Zeremonie mit Soldaten, die in recht lustigen Stechschritten zu den Grenztoren schritten, mit Haenden und Fuessen salutierten und sich dann am Ritual der Fahnen-Einziehung beteiligten. Etwa um 19.00 Uhr wurden die Fahnen dann endlich eingezogen (beide genau gleichzeitig natuerlich), weggetragen und die Grenztore geschlossen. Die Menge bewegte sich wieder ins Landesinnere zurueck. Eine recht faszinierende, wenn auch fast lustige Zeremonie, die aber sicher alles andere als völkerverbindend wirkt. Fuer mich war es recht fraglich, wie da quasi zwei Voelker gegeneinander aufgestachelt wurden. Aber es ist einfach, dies so schnell zu verurteilen. Da spielt natuerlich eine lange Geschichte mit, die ich hier nicht so schnell und schon gar nicht einfach erzaehlen kann. Wen's interessiert, irgendwo im Internet findet man sicher mehr Informationen.
2009-08-09
Kamelsafari in der Wueste Thar
Wir haben uns entschieden, obwohl es weit ist, nach Jaiselmer zu fahren und eine kleine Kamelsafari mit Wuestenuebernachtung zu machen. Ich denke, die Bilder sagen mehr als Worte.
Jaiselmer selber ist fuer uns, nach all den Staedten hier im Staat Rajasthan, nichts spezielles mehr. Die Staedtchen sind mit der Zeit alle aehnlich. Und immer noch nerven einem die aufrdringlichen Inder, die vor allem das Geld der Touristen wollen. Ebenfalls muehsam sind die Bettel-Kinder, die einem immer gleich befingern und nach Rupies (Rupien) fragen.
In einer Wuestenstadt ist es natuerlich wieder einmal sehr heiss... uns laeuft der Schweiss. Da ist man sehr dankbar fuer eine Klimaanlage im Zimmer und bezahlt gerne etwas mehr.
Richtig "Traveler-Like" haben wir heute, als wir aus der Wueste zurueck waren, im Zimmer erste Kleidungsstuecke gewaschen und quer durchs Zimmer aufgehaengt. Hoffentlich ist alles trocken bis morgen. Denn Morgen wollen wir frueh losfahren und moeglichst weit in Richtung Dehli kommen. Denn bereits in zwei Tagen wartet in Dehli ein Zug nach Amritsar, wo wir den goldenen Tempel sehen wollen auf uns.

2009-08-07
Udaipur, Jodhpur und viiiel Laerm, Staub, Verkehr, ...
Nach Pushkar sind wir nach Udaipur gefahren. Mit seinem See ein angenehmer Ort. Das Wetter war nicht so toll, dafuer angenehmer von den Temperaturen her. Wir haben es uns eher gemuetlich gemacht, nur die Sehenswuerdigkeiten im Staedtchen selber angeschaut und eine kleine Bootstour gemacht. Immerhin sieht man auf der Bootstour den Palast, wo James Bond einst war, etwas naeher. Am zweiten Abend in Udaipur haben wir uns im otel-Restaurant den James-Bond-Film Octopussy angeschaut, in dem einer der Hauptschauplaetze tatsaechlich Udaipur ist. Uns kam vieles bekannt vor. Und der Film wird auch in fast jedem Restaurant gezeigt.
Nun sind wir in Jodhpur. Auch hier hat es ein imposantes Ford, welches wir uns heute Morgen angeschaut haben. Und auch hier ist die Stadt chaotisch, hat viel Verkehr, Laerm, Gestank, Menschen, Basaare, ...
Schon lange wollte ich mir am Basaar eine uebliche indische Bluse mit Hosen und Schaal kaufen. Aber irgendwie gibts die kaum wo fertig geschneidert und eine extra machen lassen finde ich recht aufwendig. Und wenn man sich irgendwo in den Landen herein locken laesst, werden einem x Kleider gezeigt. Aber meisst nicht wirklich schoene. Langsam haben wir den Verdacht, dass die Inder unseren Geschmack etwas komisch einschaetzen. Schwierig schwierig. Die Maenner wollen einem alles andrehen und die Frauen koennen meist nicht englisch. Also wie findet man heraus, wie die Frauen auf der Strasse immer zu ihren tollen Kleidern kommen?
Langsam haben wir schon recht viele Fords und Palaeste gesehen. Vieles ist aehnlich und trotzdem wieder jedes speziell. Aber mit der Zeit weiss man nicht mehr, welches wo war. Hoffentlich weiss ich das am Ende dank den Fotos noch.
Morgen fahren wir nach Jaiselmer. Vielleicht kann ich beim naechsten mal bereits von einer Kamelsafari berichten.
2009-08-03
Jaipur und Pushkar - zwei unterschiedliche Orte ganz nah
Die zwei Tage in Jaipur waren echtes Indien-Rajasthan-Erlebnis. Wir hatten Zeit, stundenlang durch die ueberfuellten Basaare zu schlendern und die Fuelle von Menschen, Stoffen, Kunstwerken und Staenden auf uns wirken zu lassen. Jaipur gilt als Pink-City, weil die Gebaeude alle Pink angemlat sind. Allerdings heisst Pink hier alles zwischen Gelb, Orange, Rosarot und Rot. Aber schoen wars trotzdem. Vorallem in der Abenddaemmerung. Nun sind wir unterwegs nach Udaipur und haben noch einen Stopp fuer eine Nacht in Pushkar eingelegt. Dieses eher kleinere Dorf ist offenbar eine heilige Staette und voll von Tempeln und Selbstfindungs-Hippie-Touristen undvielen anderen Touris. Schoen waere hier der See, der leider fast ausgetrocknet ist. Wir koennen uns hier nicht sooo begeistern, freuen uns aber auf Udaipur. Immerhin hatten wir hier aber gute Gespraeche mit einem gelangweilten Hotelier (ausserhalt der Saison und des Dorfes hat es wenig Gaeste).
Morgen frueh gehts weiter. Bin gespannt auf Udaipur.
Amber Fort (ausserhalb von Jaipur. Sehr imposant und beeindruckend.

2009-08-01
Kulturschock in Indien
Nun bin ich bereits drei Tage in Indien und muss mich immernoch an vieles geoehnen. Phu. Heiss. Anstrengend. Wir sind Nachts um 2 Uhr im Hotel angekommen und wollten nur noch schlafen. War alledrings nciht so einfach. bis jetzt habe ich noch nie gut geschlafen. Trotz Klimaanlage. Hoffentlicht kommt das noch. Die Staedte sind laut, bunt, chaotisch. Voller Menschen, Velos, Rischkas, Tuktuk (Toeff-Taxis), Toeffs, Autos, Busse, ... Alles neu und gewohenungsbeduerftig. Am schwierigsten sind die vielen Menschen die einem immer *helfen* wollen. Eigentlich wollen alle nur Geld. Egal wie. Grundsaetzlich muss man allem misstrauen, das man nicht im Reisefuehrer besteatigt hat.
Inzwischen haben wir schon sehr viel gelernt und sind unterwegs im sogenannten Touristen-Dreieck. Oder goldenes Dreieck. Das heisst Delhi, Agra (wo der Taj Mahal ist) und Jaipur. Wir haben einen Fahrer, der uns mit klimatisiertem Auto ueberall hinfaehrt. Schon ziemlich luxus. Aber am Anfang und wenn man Indien nicht kennt und schnell vorwaerts komme will sehr praktisch. Zugfahren ist schon auch noch eingeplant.
Indiens Sehenswuerdigkeinten haben wir in einem Tag gemacht. Heute Morgen waren wir bereits um 6 Uhr beim Taj Mahal. Dann sind weniger Touristen da und das Licht schoen. Inzwischen sind wir schon in Jaipur.
Alles ist neu, alles ist spannend. Aber auch ermuedend und nervig. Wir gewoehnen uns langsam daran. Das Essen ist wuerzig und scharf. Auch an das muss ich mich noch gewoehnen. Und im Moment sind wir noch sehr vorsichtig mit was wo essen. Man weiss ja nie. Und wir wollen moeglichst nicht Krankheiten auflesen.
Sobald ich wieder Gelegenheit habe, schreibe ich mehr ueber unsere Eindruecke. Bis dann schon mal ein paar Fotos.
