2009-06-30

Sommer-RS begann - mein WK endet schon bald

Von priskagruetter @ 00:11 [ Militär ]
7200 Rekruten rücken ein
Zum Start der Sommer-RS hat die Armee rund 7200 Rekruten erwartet. Darunter sind rund 950 Durchdiener und 31 Frauen.

Diese Schlagzeile auf 20Minuten Online stach mir ins Auge. Vor vier Jahren rückte auch ich in die Sommer-RS nach Dübendorf ein. Damals wusste ich kaum, was mich erwartet und wohin mich diese Entscheidung, eine RS zu machen, bringen würde.

Heute bin ich im dritten WK und bereue mein militärisches Engagement absolut nicht. Natürlich kann ich nicht sagen, dass jeder Tag oder jede Übung sinnvoll gewesen sei, aber ich bin auf jeden Fall an meine Grenzen gekommen, musste einiges aus- und durchhalten, habe gekämpft und am Ende erreicht, was ich wollte.

Meine Aufgabe im WK gefällt mir immer noch. Gerade jetzt, seit mehr als einer Woche mit meinem Zug auf einem Aussenposten, bin ich überzeugter denn je, dass ich als Zugführer eine interessante Aufgabe habe. Ich habe zwar einen sehr kleinen Zug, aber habe so noch viel mehr direkten und persönlichen Kontakt zu jedem Soldaten und Unteroffizier in meinem Zug. Auch wenn ich gerade dieses Jahr recht wenig Kompetenzen habe (man will nach all den Unfällen keine Risiken mehr eingehen und deshalb muss jede kleine Übung vom Kommandanten bewilligt werden), so kann ich doch die Truppe motivieren, mit ihnen eine möglichst guten Einsatz leisten und dafür dann auch die freie Zeit mit ihnen geniessen. Ein wenig Geselligkeit im WK gehört dazu. Grundsätzlich muss aber zuerst der Auftrag erledigt sein.

Im Moment machen wir 24-Stunden-Betrieb. Darüber gesprochen wurde schon viel, durchgezogen wurde dies in meiner Dienstzeit noch nie. Daher eigentlich positiv. Nur läuft leider in der Nacht einsatzmässig fast gar nichts. Nun denn, ich werde wohl einfach ab und zu kontrollieren müssen, ob meine Leute auch wirklich wach sind und ihre Arbeit verrichten. Grundsätzlich gehe ich aber davon aus.

Ich selber habe keine Nachtschicht und muss mich erholen, damit ich morgen fit bin. Denn Morgen kommt der Kommandant der vorgesetzten Abteilung, zusammen mit ein paar Stabsoffizieren, per Helikopter auf meinen Standort zu Besuch. Und da will ich mit meinem Zug eine gute Figur machen.
So bin ich gespannt, was all die hohen Offiziere morgen zu meinem tollen Standort und meinem engagierten Zug und natürlich auch zu meiner Führung sagen werden. Selbstverständlich halte ich auch meine Kritik für den Stab der Abteilung bereit. Denn Feedback von unten muss auch in einer hierarchischen Organisation Platz haben. Und das hat es auch. So gut kenne ich meine Abteilung.

2009-06-19

Stress, Frust und Übermüdung - 4 strenge WK-Tage liegen hinter mir

Von priskagruetter @ 01:13 [ Militär ]
Keine Angst, ich bin weder total demotiviert, noch voll frustriert, noch will ich hier jammern. Absolut nicht. Ich bin grundsätzlich gerne und freiwillig im Dienst.

Trotzdem, und obwohl es bereits recht spät ist, will ich hier noch kurz einen Bericht zu den letzten vier Tagen liefern.

Grundsätzlich waren die vier letzten Tage relativ streng. Die Abteilung hat von Montagabend bis heute Abend eine Grün-Ausbildungs-Übung geplant und durchgeführt, um damit in erster Linie die Kader und danach auch die Truppe zu beüben. Die Übung ist bereits letztes Jahr, aber dieses Mal noch fast mehr, für WK-Verhältnisse intensiv und die Leute wurden zusätzlich mit schwierigen Verhältnissen konfrontiert. Leider hatten wir Zugführer relativ wenig Führungsvorsprung, womit der Informationsfluss nach unten schlecht wurde, was wiederum einschneidenden Einfluss auf die Truppenmoral hatte. Zusätzlich musste die Kompanie täglich, manchmal sogar mehrmals, in andere Gruppen und Detachemente eingeteilt werden, was dazu führte, dass wir keine klaren Züge bilden und Zuständigkeiten zuteilen konnten. Und heute mussten wir die ganze Kompanie eigentlich erst wieder so organisieren, dass alles geregelt und klar ist. Dies erfordert viel Führung und Disziplin, zwei Dinge, die die Truppe im WK nicht so schätzt. Aber manchmal ist es unumgänglich.
Nun, nach vier Tagen ist die Moral bei allen am Boden. Gerade auch das Kader ist langsam, wegen dauernder Beübung und Schlafmangel gereizt. Und ich bin froh, dass sich Morgen einiges ändert, durch den Bezug der Aussenstandorte. Damit wird viel mehr Ruhe in die Kompanie kommen.
Ich persönlich lasse mir die Freude an der Zugführerarbeit nicht verderben. Vier Tage druchbeissen und mir halt auch mal den Frust der Truppe anhören und das gegenseitige Verständnis herzustellen versuchen.
Für unsere Truppe ist die Umstellung von gemütlichem WK zu WK mit Märschen, Beübung, Notunterkunftsbezug, Inspektion und ganz allgemein viel strengeren Dienstbetriebsregeln eine ziemliche Umstellung. Und für das Kader ist es ebenfalls recht schwierig, wenn wir da kaum Möglichkeiten haben, eine gute Stimmung, einen Korpsgeist in unseren Zug zu bringen.

Nun, eben, ab Morgen beziehen wir den Aussenstandort und die Mannschaft freut sich grundsätzlich darauf, dort ihrem Kerngeschäft nachzugehen. Ab nächste Woche habe ich also ziemlich sicher Positiveres zu berichten. Bis dahin werde ich, dank Heimat-Nähe, als Wochende-Wach-Offizier auch während den zwei "Urlaub-Tagen" die Verantwortung mittragen.
Mal schauen, was die Tage noch so mit sich bringen.

2009-06-13

Der Blogger, Freund und Militärkamerade

Von priskagruetter @ 22:56 [ Militär ]
Tausende von Männern und einige Frauen absolvieren jährlich ihren WK in der Armee. Und nur die allerwenigsten werden aus diesem Anlass in der Zeitung erwähnt.
Heute Morgen war in der Klatschspalte "Langethe Tröpfli" in der Mittelland-Zeitung folgendes zu lesen:

Priska Grütter Militär

Ok, ich gebs zu, es ist nicht ganz selbstverständlich, mit dem eigenen Freund in der gleichen Kompanie Dienst zu leisten. Und es ist auch wirklich Zufall. Als wir uns näher kennen lernten, waren wir beide schon eingeteilt. Er schon lange als Soldat und umgeteilt in die Sicherungszüge unserer Kompanie. Ich erst ganz neu als FULW Of EKF, also Zugführerin in der selben Kompanie.
Nun, im dritten Jahr haben wir und unsere Truppe uns daran gewöhnt. Er ist mir nicht direkt unterstellt. Und meistens sind wir sowieso nicht die ganze Zeit am gleichen Ort. Und zudem gehen wir beide unseren ganz anderen Aufgaben nach. Speziell ist es aber trotzdem, weil wir uns halt in diesem Rahmen etwas anders begegnen als im Privatleben.
Ich bin mir einfach immer bewusst, dass ich als einzelne Frau in der Armee immer das Bild aller WAdAs (weibliche Angehörige der Armee) präge. Und deshalb ist es mir wichtig, nicht das Bild von Frauen in der Armee, die wegen Liebschaften mit Männern in der Armee sind, zu stärken. Schliesslich kennen neutrale Beobachter die Umstände nie und wissen mit grosser Wahrscheinlichkeit nicht, dass es sich zwischen Oberleutnant Grütter und Soldat Müller um eine ernsthafte und längerfristige Beziehung handelt, die vor all meinen WKs begonnen hat und hoffentlich sehr lange darüber hinaus dauern wird.

Und wie im Bericht zu lesen ist: die spezielle Situation dauert nur noch ein paar wenige WK-Tage. Danach gehen wir beide militärisch getrennte Wege bzw. er gar keine mehr und ich allenfalls sowieso bald andere.

2009-06-12

Ist Kadi sein attraktiv...?

Von priskagruetter @ 00:35 [ Militär ]
Eine Frage, die mich momentan beschäftigt. Immerhin sehe ich nun zum dritten mal, was ein Kompaniekommandant alles so macht vor dem WK, im KVK und während dem WK.
Bis anhin war für mich Karrieremässig recht klar: zuerst ein paar WKs Zugführer, dann langsam richtung Kompaniekommandant (wenn möglich zuerst als Stellvertreter) und damit wohl so langsam die militärische Karriere beenden. Langsam aber sicher stell ich mir aber die Frage, ob ich wirklich diesen Weg wählen will. Als Kadi muss man relativ viel ausserdienstlich vorbereiten, trägt eine relativ grosse Verantwortung, steht während KVK und WK unter Dauerstress und Schlafmangel und ist für alles Schuld, was in der Kompanie nicht klappt. Natürlich bietet der Posten auch einiges Interessantes, aber ob all dies die vielen Opfer wert ist?
Eine weitere Möglichkeit, die mir momentan offen steht, ist die Weiterbildung zum Nachrichtenoffizier. Momentan habe ich aber zu dessen Funktion zuwenig Informationen. Und deshalb werde ich die Entscheidung, die ich eigentlich bis Morgen dem Abteilungskommandanten mitteilen sollte, wohl noch etwas herausschieben.
Momentan bin ich selber gespannt, wie meine Karriereplanung Ende des WKs aussieht. Allerdings wird meine Kompanie ab nächstes Jahr so umgestellt und umorganisiert, dass ich dem weiter befördert werden nicht grundsätzlich abgeneigt bin. Was ich aber sicher bedaure, ist, dass ich auf jeden Fall einen Schritt weiter von der Truppe entfernt sein werde.

Morgen finden die letzten Vorbereitungen statt, bevor wir dann am Abend in den Wochenedenurlaub abtreten werden. Es gibt doch noch so zwei bis drei Dokumente, welche ich erstellen sollte. Mal schauen, wie viel Zeit mir die Abteilung dafür noch übrig lässt.

2009-06-11

Mehr Sicherheit in der Armee

Von priskagruetter @ 00:11 [ Militär ]
Priska Grütter Militär

Nebst diversen Ausbildungen und Rapporten behandelten die Kader unserer LW EKF Abt 3 heute besonders das Thema "Umgang mit Risiken". Die Armee hat also Lehren aus den vergangenen Unfällen gezogen und legte nun bereits im letzten, aber noch mehr im diesem Jahr grossen Wert auf Gefahrenanalysen.
Als "Merkblatt" erhielten wir eine geländetaugliche Plastikkarte mit einigen wichtigen Merkpunten, sowie einen Raster, in dem man die Gefahr auf den Achsen Eintretenswahrscheinlichkeit und Schadensausmass einstufen kann.
Und es wurde uns deutlich klar gemacht, dass von nun an jeder kleinste Übung "TEAM" oder wie auch immer eine Gefahrenanalyse vorangehen muss. Und sei es nur ein KVK-Bräteln, welches seit Jahren gleich abläuft und kaum ernstahfte Risiken birgt.
Die Massnahme ist sicher zu begrüssen.
Die momentane Planungsphase ist zwar schwierig, weil noch einige Informationen und Befehle fehlen, ist aber auch spannend, weil sich langsam die Puzzleteile zusammensetzen und man alle möglichen Planungene bereithalten muss, obwohl sowieso immer vieles anders kommt als geplant.
Morgen gibts Fachausbildungs-Refresher und diverse andere Vorbereitungen (AVOR).

2009-06-10

Oblt Grütter ist eingerückt

Von priskagruetter @ 00:01 [ Militär ]
Wie jedes Jahr einmal dient mein politischer Blog als WK-Tagebuch. Seit heute bin ich im WK 2009 und da mein Militär-Engagement immer noch bei vielen, sei es aus Geschlechts- oder aus Gesinnungsgründen, sehr umstritten ist, bringe ich über meinen Blog gerne etwas mehr ans Licht, was ich während meiner Dienstzeit so treibe.

Heute um 17.30 Uhr bin ich in den Kadervorkurs eingerückt. In dieser halben Woche muss noch alles organisiert werden, was noch nicht ist. Daneben laufen einige Kaderausbildungen und anderes. Und letztlich ist es für das ganze Kader ein Einstimmen und Vorbereiten auf den WK.
Heute Abend wurde hauptsächlich ein erster Kaderrapport abgehalten und das Hotel bezogen.

Grundsätzlich freue ich mich jeweils auf die WKs. Es sit jedesmal eine Herausforderung, die gestellten Aufgaben und die Aufträge mit all den vorgegebenen Rahmenbedingungen möglichst optimal zu erfüllen. Vieles stellt man sich einfacher vor als es dann, mit all den plötzlichen Hindernissen dann wirklich ist.
Interessant ist die Planung vorallem, wenn man gewisse Freiheiten hat und diesen Spielraum nutzen kann. Allerdings scheint mir, wird das Korsett durch die übergerodnete Organisation (bei uns die Abteilung) von Jahr zu Jahr enger, was ich bedaure. Aber auch da gilt, wie im ganzen WK: das Beste daraus machen.

Ab Morgen beginnt das grosse Planen und zuhören. Ich bin gespannt und freue mich auf die Herausforderung.

Priska Grütter Militär

2009-06-08

Geschmierte Politiker, verheimlichte Finanzierung, ... - Sind wir eine Bananenrepublik?

Von priskagruetter @ 15:24 [ nationale Politik ]
Parteien lassen sich durch Grossbanken finanzieren, welche selber vom Staat finanziert werden müssen.
Während der Diskussion um einen Lohndeckel bei der UBS kippen einige PolitikerInnen. Kurz darauf wird bekannt, dass die UBS der CVP Geld überwiesen bzw. mindestens versprochen hat.
Bürgerliche Parteien verhindern immer wieder erfolgreich, dass Parteien ihre Finanzierung offen legen müssen.
Obwohl die SP sich immer wieder unermüdlich für mehr Transparenz gegenüber den WählerInnen einsetzt, wählt eine grosse Mehrheit der Bevölkerung immer noch lieber geschmierte PolitikerInnen.

Manchmal frage ich mich schon, ob ich in einer Babanenrepublik oder in einem demokratischen Rechtsstaat lebe.

Ich verurteile die Art und Weise, wie sich bürgerliche Parteien von Grossbanken finanzieren lassen und dies, sowie all die anderen Finanzierungszweige, die zu Abhängigkeiten führen, nicht offen legen wollen. Insbesondere finde ich es deplaziert, wie die CVP noch nach dem der Staat die UBS finanziell vor dem Kollaps retten musste, von dieser staatsabhängigen Grossbank Geld annimmt und damit unter Druck setzen lässt, gegen einen Lohndeckel bei der UBS zu stimmen.

Ich begrüsse die Initiative eineiger Polit-Blogs, welche sich, eventuell gar mittels einer Initiative, für eine Parteifinanzierungstransparenz einsetzen. Es ist höchste Zeit dafür!

P.S: Auch wenn ich nicht zu DEN Polit-Bloggern gehöre (und man lieber, um jemanden von der JUSO dabei zu haben, einen bekannteren JUSO ins "Komittee der Blogger" nimmt, dessen Blog ich weder je gesehen noch gelesen habe), weder ich diese Initiatve so gut wie möglich unterstützen.

P.P.S:Und wenn ich ganz ehrlich bin: für mich wäre eine Parteienfinanzierungs-Initiative eine viiiel spannendere und wahrscheinlich auch realistischere JUSO-Initiative gewesen, als die 1:12 Initiative, welche wir voraussichtlich am 4.Juli lancieren werden und für die ich mich bis heute nicht wirklich erwärmen kann. Um für etwas auf die Strasse zu gehen, muss ich 100% sachlich und emotional davon überzeugt und sicher sein. Etwas, dass ich bei der Parteienfinanzierungstransparenz auf anhieb bin. 1:12 hinterlässt bei mir noch einige Zweifel.



2009-06-07

Wegen Minaretten - wieder mal im Bundeshaus

Von priskagruetter @ 22:42 [ nationale Politik ]
Am Freitag konnte ich mir wiedermal Zeit nehmen, im Bundeshaus eine Debatte live mit zu verfolgen. Anlass dazu war die Debatte im Ständerat zur Anti-Minarett-Initiative. Ich hatte frei und musste sowieso nach Bern, um auf dem Passbüro die Daten für den am Montag nach der letzten Abstimmung bestellten biometrischen Pass abzugeben. Und so reiste ich etwas früher nach Bern und verfolgte die Ständeratsdebatte.
Im Bundeshaus war ich schon einige mal, doch bisher habe ich immer einen Weg gefunden, um durch den Haupteingang zu marschieren. Der Besuchereingang an der Rückseite des Bundeshauses war mir recht neu. Unglaublich, all die Sicherheitsmassnahmen. Da wird noch weitergefunkt, wer durchs Treppenhaus nach oben läuft.
Dem Ständerat zuzuhören ist relativ angenehm. Der Saal ist klein, übersichtlich und ruhig. Die Diskussion ist sachlich verlaufen und die RednerInnen äusserten sich überlegt. Allerdings zeigte sich auch da die mangelnde Fähigkeit vieler PolitikerInnen, sich kurz zu fassen.
Interessant wurde die Debatte vorallem durch den Antrag von Ständerat Maissen, der verlangte, die Initiative für ungültig zu erklären und gar nicht vors Volk zu bringen. Einerseits ist es tatsächlich fraglich, ob man eine Initiative, welche nur sehr schwer umsetzbar sein wird, überhaupt den BürgerInnen vorlegen soll (so wie bei der Verwahrungs-Initiative geschehen) und andererseits ist es dafür meiner Ansicht nach zu spät. Sobald die Initianten 100'000 gültige Unterschriften eingereicht haben, muss das Volk darüber entscheiden können. Dies gehört zu unserer Demokratie. Ist der Inhalt einer Initiative ungültig, müsste der Staat vorher eingreifen.
Allerdings begrüsse ich es, dass der Ständerat die Initiative mit grosser Mehrheit ablehnt (nur drei Ja-Stimmen). Sowohl in der Debatte wie auch in der Entscheidung zeigte sich, dass im Ständerat die äussere Rechte schwach vertreten ist. Ständeratswahlen sind Kopf-Wahlen. Und da haben es extreme PolitikerInnen schwer, gewählt zu werden.
Mein Fazit: mit der Politik ist es wie mit der Musik: live ist immer besser als aus der Konserve (Zeitung).