2009-05-24

Die JUSO Schweiz hat eine neue Zentralsekretärin gewählt

Von priskagruetter @ 19:55 [ nationale Politik ]
An der gestrigen DV der JUSO Schweiz wurde Tanja Walliser, JUSO Stadt Bern, als Nachfolgerin von Vivien Jobé, JUSO Aargau, ins Zentralsekretariat der JUSO Schweiz gewählt. Ich gratuliere Tanja ganz herzlich zu ihrer Wahl und wünsche ihr viel Spass und Erfolg beim Ausüben ihres Amtes.

Daneben wurden natürlich auch einige andere Traktanden behandelt. Unter anderem hat die JUSO eine Resolution zur Jugendarbeitslosigkeit verabschiedet. Ich persönlich habe mich intensiv mit der Anwesenheit und (Rede-)Beteiligung der männlichen und weiblichen Delegierten befasst. Gemäss meinen statistischen Erfassungen liegt das Problem nicht an den an den DVs anwesenden Frauen sondern an der kleinen Anzahl überhaupt anwesenden Frauen.

Und ich bin immer noch auf der Suche nach Gründen für das offenbar geringere Interesse der Frauen an den JUSO DVs und grundsätzlich an der Politik. Wer kann mir helfen?

JUSO
JUSO-Mitglieder, u.a. die neu gewählte Zentralsekretärin Tanja Walliser, auf dem Bahnhofplatz Luzern.

2009-05-12

Biometrischer Pass - ja oder nein?

Von priskagruetter @ 22:25 [ nationale Politik ]
Der JUSO neueste Werbung:



Nun, ich bin mir immer noch nicht 100% sicher, was ich stimmen soll...
Grundsätzlich bin ich kritisch gegenüber den neuen Bestimmungen, die da kommen sollen. Also tendiere ich zu einem Nein.

Auf jeden Fall bin ich gespannt auf das Reslutat am Sonntag!

2009-05-10

Muttertag

Von priskagruetter @ 21:27 [ Dorf- und Regionalpolitik ]
Ich bin keine Mutter, habe eine Mutter, mag meine Mutter, mag auch andere Mütter, finde Mutter-sein toll, möchte auch einmal Mutter werden und finde den Muttertag eine gute Erfindung und ein sinnvoller Tag zum allen Müttern Danke sagen.

Dies meine Gedanken zum Muttertag. Angefangen hat er für mich mit Basteln. Nicht für meine Mutter. Ich habe mir am Samstag meinen Gotti-Buben "ausgeliehen" und habe mit ihm (1 Jahr und 9 Monate) ein Geschenk für seine Mutter (meine Schwester) gebastelt.
Heute haben wir uns dann bei meinen Eltern getroffen und da habe ich meinem Mami, nebst den obligaten Sonntags-Gipfeli, auch ein Geschenk gebracht. Schliesslich macht sie auch wirklich viel für mich, wofür ich immer sehr dankbar bin!
Am Nachmittag war dann der Besuch vom Mami meines Freundes dran. Ganz gewöhnlich, wie man das so macht am Muttertag. Ganz schön bünzlig. Aber ein wenig Pflichtprogramm darf sein am Muttertag. Und immerhin hatte es überall einige kleine Kinder, was für mich den Tag auf jeden Fall aufwertet.

Nebst der Zeitungslektüre am Morgen war dieser Tag ganz unpolitisch. Immerhin wird das nächste Wochenende mit den Abstimmungen politischer. Ich bin sehr gespannt!


2009-05-07

Marschbefehl erhalten

Von priskagruetter @ 23:26 [ Militär ]
Alle Jahre wieder flattert auch bei mir zuerst eine Dienstanzeige und später ein Marschbefehl ins Haus. So auch gestern wieder. Ein dickes Armee-Couvert entpuppte sich als Sammlung von Marschbefehl, allgemeiner WK-Befehl, Chargenübersicht und -Aufträge, Picasso (Wochenrogramme), etc.
Ganz überraschend kam dieser Versand ja nicht. Ich weiss seit dem letzten WK die Daten für den diesjährigen WK und ich stand seit einiger Zeit mit dem Kompaniekommandanten in Mail-Kontakt betreffend der Vorbereitungen.
Dieses Jahr werden für mich vorallem die Örtlichkeiten neu sein. Und weil der mir zugewiesene Standort unserer Kompanie kaum bekannt ist, werde ich diesen natürlich noch rekognoszieren.

Auch wenn es immer noch kaum jemand versteht und auch wenn es sicher teilweise stressig und nervenaufreibend sein wird: ich freue mich trotzdem auf den WK. Dreieinhalb Wochen mal was ganz Anderes. Etwas, das absolut nichts mit meinen Tätigkeiten im Privatleben zu tun hat. Aber ein Anlass, wo ich Verantwortung übernehmen und viel lernen kann. Darauf freue ich mich.

Erschreckend eher, dass in vier Wochen mit dem WK-Beginn mein fünfmonatiges Praktikum schon wieder zu Ende ist. Und ich habe doch gerade erst angefangen. Wie schnell doch manchmal die Zeit vergeht!

2009-05-05

Podiumsdiskussion Biometrischer Pass

Von priskagruetter @ 23:41 [ Dorf- und Regionalpolitik ]
Wieder einmal ein Podium zu Abstimmungen, wieder einmal erschreckend wenige ZuhörerInnen, wieder einmal die gleichen Leute, dafür diesmal fast ein Skandälchen.

Heute Abend besuchte ich die vom Jugnedparlament Oberaargau organisierte Podiumsdiskussion zum Thema Biometrische Pässe.

Unter der Moderation von Simon Schärer diskutierten Regierungsrat Hans-Jürg Käser (FDP), Pascal Dietrich (jll), Daniel Steiner (EVP) und Reto Müller (SP) das umstrittene Thema.

Wahnsinnig ergreifend und emotional war weder das Thema noch die Diskussion. Die drei Langenthaler Politiker Steiner, Müller und Dietrich sind jedoch geübte Inszenierer und unterhielten, wie gewohnt, mit scharfen Seitenhieben, die aber nie persönlich oder böser Absicht sind. Nun, die drei kennen sich.

Etwas schwieriger wars für den Herrn Langenthaler Ex-Stapi und aktueller Regierungsrat. Leider verstand er wahrscheinlich den Spass an der Sache nicht und forderte schon im ersten Votum mehr Sachlichkeit und unterschwellig Ernsthaftigkeit. Als er dann eine Folie auflegen wollte, stiess ihm Dietrichs Kommentar, der Text auf der Folie sei nur seine Meinung (kein Gesetz), sauer auf und er drohte, bei diesem Niveau die Diskussion zu verlassen.
Nun, der Moderator konnte die Gemüter beruhigen und die peinliche SItuation retten.

Egal, so gabs wenigstens etwas spezielles, über das sich berichten lässt. Ich bin gespannt auf die Presse morgen!
Und ich freue mich auf die nächste Runde Langenthaler Polit-Unterhaltung!

Podium Jungendparlament Oberaagau

2009-05-04

Dialog, statt Ausgrenzung – Besuch des Minaretts in Wangen bei Olten

Von priskagruetter @ 22:10 [ Dorf- und Regionalpolitik ]
Die Juso Oberaargau und die Juso Region Olten besuchten vergangenen Samstag gemeinsam den Türkischen Kulturellen Kreis in Wangen bei Olten (OTKO). Nach einer kurzen Vorstellungsrunde folgte eine Führung in die beiden Gebetsräume, wie auch durch die Kurs- und Aufenthaltsräume. Im Vordergrund standen vorallem Gespräche über das Minarett, aber auch auch über die Veranstaltungen, welcher der Verein durchführt. So haben die Besucher erfahren, dass Nachhilfekurse in Deutsch, Französisch, Mathematik und spezielle Gesundheitskurse für Frauen angeboten werden. Der Iman beantwortete auch zahlreiche Fragen über die Religion Islam. Seit der Planung des inzwischen realisierten Minaretts wurde einige Male kritisch in den Medien über das OTKO berichtet. Viel Aufmerksamkeit erregte eine gehisste Fahne des Grauen Wolfes, welches offenbar das Symbol einer politisch umstrittenen Organisation in der Türkei ist. Die anwesenden Juso und insbesonere Claude Wagner, Gemeinderat in Wangen bei Olten, wollten auch diese kritische Frage direkt von den Betroffenen beantwortet haben. Hier betonte der Verein, dass es sich um ein mythologisches Symbol handle und dies in keiner Weise mit einer politischen Organisationen in der Türkei zu tun habe. Bei einem Apèro konnten weitere Fragen diskutiert und beantwortet werden, bevor sich die Juso wieder verabschiedete. Für beide Seiten war klar, dass auch weiterhin die Integration und der Dialog im Vordergrund steht.
Die Juso wird sich auch im kommenden Abstimmungskampf zur Anti-Minarett-Initiative für die Wahrung der Religionsfreiheit, gegenseitige Toleranz und Offenheit einsetzen.

JUSO Oberaargau

JUSO Oberaargau

MInarett Wangen bei Olten

2009-05-03

Mein Tag der Arbeit

Von priskagruetter @ 13:44 [ Dorf- und Regionalpolitik ]
Natürlich war ich dabei. Zwar nicht in Zürich und ohne Pflastersteine, dafür 3 Feiern, eine kurze Rede, ein SP/JUSO-Stand, tolles Wetter, viele Besucher und eine gute Stimmung.

Bei uns in der Region ist es üblich, dass man im eigenen Dorf eine kleine Feier zum Tag der Arbeit organisiert. Einige Dörfer bzw. SP-Sektionen haben diese Tradition zwar Mangels Besucher aufgegeben, Roggwil jedoch nicht. Und ich habe mich sehr gefreut, dass dieses Jahr wieder einige BesucherInnen den Weg zum Schulhausplatz gefunden haben. Immerhin konnte die SP Roggwil Andreas Rickenbacher, Regierungsrat Kanton Bern, als Redner gewinnen.

Gerade in diesem Jahr schien der Tag der Arbeit wieder für viele Arbeiterinnen und Arbeiter mehr Sinn zu machen. In einer Zeit der Krise der Finanzwelt, welche immer deutlicher auf die Realwirtschaft übergreift, wird man sich offenbar der Wichtigkeit des Kampfs der Arbeiter für ihre Rechte bewusst.

So lässt sich wohl auch der grosse Andrang in Langenthal, meiner zweiten Station, erklären. Allerdings spielen da auch immer andere Faktoren mit: Gutes Wetter, die Organisation und Umsetzung mit diversen Marktständen von GBO, UNiA, SP/JUSO, Grüne und Lakuz, ideale Zeit (Freitag Abend mit Abendverkauf), guter Ort (mitten im Stadtzentrum) und ein bekannter Redner. Der Langenthaler SP ist es nämlich gelungen, den Präsident der SP Schweiz, Christian Levrat, zu verpflichten, was sicher auch einige Leute in die Marktgasse gelokt hat.

In Langenthal durfte auch ich als Präsidentin der JUSO Oberaargau einige Worte an die Anwesenden richten. Dabei habe ich mich vor allem zur Problematik Jugendarbeitslosigkeit im Zusammenhang mit der Wirtschaftskrise geäussert.

Am Abend habe ich mich dann noch zum Ausklang zu den ParteikollegInnen in Bützberg gesetzt und liess den Tag der Arbeit mit einem Referat von Grossrat Markus Meyer und einem traditionellen Lotto ausklingen.

1.Mai in Langenthal

Christian Levrat

Priska Grütter