Natürlich war ich dabei. Zwar nicht in Zürich und ohne Pflastersteine, dafür 3 Feiern, eine kurze Rede, ein SP/JUSO-Stand, tolles Wetter, viele Besucher und eine gute Stimmung.
Bei uns in der Region ist es üblich, dass man im eigenen Dorf eine kleine Feier zum Tag der Arbeit organisiert. Einige Dörfer bzw. SP-Sektionen haben diese Tradition zwar Mangels Besucher aufgegeben, Roggwil jedoch nicht. Und ich habe mich sehr gefreut, dass dieses Jahr wieder einige BesucherInnen den Weg zum Schulhausplatz gefunden haben. Immerhin konnte die SP Roggwil Andreas Rickenbacher, Regierungsrat Kanton Bern, als Redner gewinnen.
Gerade in diesem Jahr schien der Tag der Arbeit wieder für viele Arbeiterinnen und Arbeiter mehr Sinn zu machen. In einer Zeit der Krise der Finanzwelt, welche immer deutlicher auf die Realwirtschaft übergreift, wird man sich offenbar der Wichtigkeit des Kampfs der Arbeiter für ihre Rechte bewusst.
So lässt sich wohl auch der grosse Andrang in Langenthal, meiner zweiten Station, erklären. Allerdings spielen da auch immer andere Faktoren mit: Gutes Wetter, die Organisation und Umsetzung mit diversen Marktständen von GBO, UNiA, SP/JUSO, Grüne und Lakuz, ideale Zeit (Freitag Abend mit Abendverkauf), guter Ort (mitten im Stadtzentrum) und ein bekannter Redner. Der Langenthaler SP ist es nämlich gelungen, den Präsident der SP Schweiz, Christian Levrat, zu verpflichten, was sicher auch einige Leute in die Marktgasse gelokt hat.
In Langenthal durfte auch ich als Präsidentin der JUSO Oberaargau einige Worte an die Anwesenden richten. Dabei habe ich mich vor allem zur Problematik Jugendarbeitslosigkeit im Zusammenhang mit der Wirtschaftskrise geäussert.
Am Abend habe ich mich dann noch zum Ausklang zu den ParteikollegInnen in Bützberg gesetzt und liess den Tag der Arbeit mit einem Referat von Grossrat Markus Meyer und einem traditionellen Lotto ausklingen.
