2009-02-12

Freuden und Leiden einer Provinzpolitikerin

Von priskagruetter @ 17:07 [ persönliches & diverses ]
Hier bin ich wieder. Tschuldigung für meine lange Absenz. Gründe? Hmm...berufliche Änderung, keine Lust, u.ä.

Natürlich war ich nur im Blog und nicht auch im richtigen Leben so inaktiv. Für meine Blogleser, die nun lange auf mich warten mussten, seien hier ein paar Themen, die mich seit meinem letzten Eintrag beschäftigten, zusammengefasst:

- Roggwil bekommt eine Tagesschule. Nach langem Drängen und einiger Vorarbeit der SP haben wir nun von der Bildungskommission her eine Arbeitsgruppe zusammengestellt und dürfen nun, mit dem Segen des Gemeinderates, auf Februar 2010 eine Tagesschule auf die Beine stellen. Da bin ich natürlich gerne dabei.

- Seit Anfang Jahr arbeite ich als Praktikantin in der Kindertagesstätte Roggwil. Arbeitsweg: 3 Minuten per Velo. Die Stelle wurde an mich herangetragen und passt ideal, um Erfahrungen zu sammeln und Geld zu verdienen bis zu meinem Start an der Fachhochschule im Herbst.

- Ich freue mich ebenfalls, wie viele andere, über das Ja zur Ausdehnung und Weiterführung der Personenfreizügigkeit mit der EU. Immerhin habe ich auch noch an einem Morgen tolle Lippenpomaden und Post-It-Blöckli von dabei-bleiben.ch, dem Pro- Komitee verteilt.
Das Emotionalste am ganzen Abstimmungskampf war aber der Besuch an einem Blocher-Referat, organisiert von der jungen SVP Kanton Bern in Langenthal. In einem Meer von Blocherfans hatte ich doch tatsächlich das Gefühl, etwas sagen zu dürfen, wofür ich ausgebuht und ausgepfiffen wurde. Aber der Mut hat sich, wie so oft, gelohnt. Immerhin wurde ich in der Zeitung (ohne Namen) erwähnt und hatte so die Gelegenheit, darauf einen LeserInnenbrief zu schreiben und auch noch einige Pro-Argumente anzubringen.

Nun denn, natürlich ist noch mehr gelaufen. Aber ich will und kann da nicht alles auf einmal bringen. Ich bin nämlich schon fast wieder auf dem Sprung. Nach Bern. In unsere schöne Bundeshauptstadt.