2008-05-22

Abstimmungen vom 1. Juni

Von priskagruetter @ 00:14 [ nationale Politik ]
Priska empfiehlt:

3x Nein

NEIN zur Initiative für Demokratische Einbürgerungen, weil ich für kontorllierte und strenge aber faire Einbürgerungen aber gegen Willkür, Zufall, Hetze und Lotterie bin.

NEIN zur Initiative für Volkssouveränität statt Behördenpropaganda, weil ich zwar die Einschränkungen für Bund und Bundesrat begrüsse, es diese aber schon gibt und ich als mündige Bürgerin das Recht habe, zu erfahren, was der Bundesrat über Abstimmungsvorlagen denkt, damit ich am Schluss entscheiden kann. Ich will nicht, dass am Ende nun noch entschieden wird durch die Partei, die am meisten Geld für Propaganda hat.
Einschränkung ja, Maulkorb NEIN!

Und NEIN zum Krankenkassenartikel, weil Krankheit keine Selbstverschuldung ist, ich nicht von der Krankenkasse diktiert bekommen will, welchen Arzt ich aufzusuchen habe und ich mich gegen die Entwicklung richtung Zweiklassenmedizin wehre!

Abstimmung 1.Juni

2008-05-16

endlich wieder WK! :-)

Von priskagruetter @ 08:59 [ Militär ]
Endlich ist er eingetroffen, mein lang ersehnter Marschbefehl. Ende Juni ist es soweit und ich darf mich wieder in Tenue Grün stürzen. Bereits habe ich die Wochenpläne studiert, mich über die anderen WK-TeilnehmerInnen infomriert und meine Aufgaben studiert. Wiederum darf ich als Zugführer Chef eines Bunkers sein. Und wiederum der gleiche Bunker wie letztes Jahr. Altbekannt und idyllisch gelegen. Und mein alter, guter Gymer-Kollege ist mein Stellvertreter und mit mir für den Bunker vernatwortlich.
Und auch mein Freund ist diesmal wieder dabei (Zufall! Wir haben uns nicht im Militär kennen gelernt!) und diesmal ist er sogar etwas näher bei mir stationiert :-). Aber kein Angst, wir werden uns wie immer militärisch korrekt verhalten.

Auch diesen WK werde ich, sogut als möglich, in meinem Blog komentieren und begleiten.

In kürze werde ich hier die kommenden Abstimmungen kommentieren. Meine Stimmverhalten könnt ihr euch ja vorstellen. Begründungen werden folgen.
Wer sich jetzt schon bei Gleichgesinnten informieren möchte:
Adrian Wüthrich, Präsident SP Emmental, hat die Einbürgerungsinitiative beriets kommentiert!

2008-05-13

Muttertagsgeschenk

Von priskagruetter @ 00:00 [ persönliches & diverses ]
Das Muttertagsgeschenk meiner Familie an meine Mutter...

Schildkröte

war ein Kollege für das Muttertagsgeschenk vor ca. 8 Jahren...

Schildkröte

...welches sich nach der Kontaktaufnahme mit dem neuen Kollegen in das Haus zurückgezogen hat.

2008-05-10

Hopp YB!!!

Von priskagruetter @ 18:08 [ persönliches & diverses ]
Hopp YB!!!!

Bärnerinnen und Bärner und aui angere Fäns: drücket d Düüme füre YB! Hüt Obe chönnts länge!
Und YB-Spiler, gäht Gas und schlöht dr FCB!

YB

2008-05-09

kurze News zwischen Arbeitsstress

Von priskagruetter @ 00:24 [ persönliches & diverses ]
uiuiui, ich komme gar nicht mehr zum bloggen. Bin momentan dauernd am arbeiten. Nicht dass mich dies belasten würde. Meine Arbeit gefällt mir sehr. Aber ich mag auch meine Freizeit und das Bloggen und so auch. Aber bald ist Pfingswochende, wo auch ich frei habe.

Die wichtigsten News in Kürze:
Morgen läuft die Kandidatur-Frist für das Präsidium der JUSO Schweiz aus. Meine Bewerbung steht mehr oder weniger. Allerdings braucht es für meine Ansprüche noch eine französische Übersetzung. Schliesslich sind die Romands nicht unwichtig in der JUSO. Und bei meinem Französisch bin ich dem Heinzelmännchen bzw. einer lieben Kollegin sehr dankbar, die nun so kurzfristig für mich ihr Sprachentalent nutzt. Da schulde ich dann jemandem was!
Danach muss mein nächstes Heizelmännchen bzw. mein Super-Freund einspringen, damit die Bewerbung noch morgen auf die Post kommt, denn ich arbeite den ganzen Tag bis spät abends. Irgendwie schaffen wir dies gemeinsam.
Apropos Romands: da scheint in der JUSO der Röstigraben zu krachen und wachsen. Dies ist allerdings erst ein unbestätigtes Gerücht und ich kann, will und darf momentan noch nciht mehr sagen. Ich hoffe allerdings sehr, dass da nichts auseinanderfällt und informiere, wenn da mehr offiziell bekannt wird. Vielleicht legen sich die Wogen ja wieder...

2008-05-05

Lumengo und der Bananenwurf oder Beispiel zu Blog und Medien

Von priskagruetter @ 16:00 [ persönliches & diverses ]
Was ich gerade eben erörtert habe, zeigt hier in einem Artikel bei 20min.ch.

Dort wird der Blog von reto.m, dem Stadtratspräsidenten, zitiert. Für eine Stellungnahme sei er nicht erreichbar gewesen. Na hallo? Der arbeitet! Er ist Lehrer und kann nicht einfach wegen 20min.ch seine SchülerInnen im Stich lassen!

Nationalrat mit Banane beworfen
von Marius Egger

Lumengo

Der dunkelhäutige SP-Nationalrat Ricardo Lumengo wurde am 1.-Mai-Fest in Langenthal mit einer Banane beworfen. Lumengo kritisiert das Verhalten der Polizei. Im Visier steht auch die Partei national orientierter Schweizer (Pnos).

Nationalrat Ricardo Lumengo während einer Demonstration der Schweizer Armee im Februar 2008. (Bild: Keystone/Laurent Gillieron)
Das 1.-Mai-Fest in Langenthal sorgt noch Tage später für Schlagzeilen. Grund ist eine rassistische Attacke auf den dunkelhäutigen SP-Nationalrat Ricardo Lumengo aus Biel. Dieser wurde kurz nach seiner Gastrede mit einer Banane beworfen. Auch sein Sitznachbar wurde gemäss Lumengo von einer Banane getroffen. Lumengo zeigt sich «empört» über die «rassistische Attacke», wie er gegenüber 20minuten.ch sagt.

Den Vorfall will er nicht auf sich sitzen lassen. Der Nationalrat will mit rechtlichen Schritten gegen die Übeltäter vorgehen. «Wir werden Anzeige wegen Tätlichkeit erstatten», sagt Lumengo. Diese werde derzeit mit den 1.-Mai-Verantstaltern vorbereitet. Für den Bieler Nationalrat ist ausserdem klar, dass der Vorfall von Amtes wegen verfolgt werden müsse, weil es sich um eine rassendiskriminierende Tat handle.

Pnos: «Nicht von uns orchestriert»

Unklar ist bisher, von wem der Bananenwurf ausging. Das Fest wurde unter anderen von Mitgliedern der rechtsradikalen Pnos besucht. Pnos-Sprecher Renato Bachmann bestreitete gegenüber dem «Blick», dass der «Angriff von uns orchestriert» wurde. Der Stadtratspräsident von Langenthal, Reto Müller, schreibt in seinem Blog, dass ihm der Vorstand der Pnos per Email ebenfalls versichert habe, nicht an der Aktion beteiligt gewesen zu sein. Trotzdem prüft Müller, ein Parteikollege Lumengos, rechtliche Schritte gegen die Partei national orientierter Schweizer, wie die «Berner Rundschau» berichtet. Müller war für eine Stellungnahme nicht erreichbar.

«Der Schutz der Polizei war ungenügend»

Lumengo will sich nicht auf Spekulationen einlassen. Enttäuscht zeigt er sich allerdings von der Polizei. Diese war mit einem Aufgebot an der 1.-Mai-Feier anwesend, weil Rechtsradikale bereits im Vorfeld ankündigten, die Rede Lumengos zu stören. «Der Schutz der Polizei war ungenügend», sagt der Nationalrat gegenüber 20minuten.ch.

Tatsächlich scheint die Polizei den Bananenwurf nicht bemerkt zu haben, wie ein Sprecher der Kantonspolizei Bern gegenüber dem Blick bestätigte. Man habe erst aus dem Umfeld Lumengos von dem Vorfall gehört. Der dunkelhäutige Nationalrat kritisiert: «Die Effizienz der Polizei war nicht gerade gross.»

Für die Kantonspolizei Bern ist der Fall erledigt, «solange keine Anzeige eingereicht wird», wie Sprecher Olivier Cochet auf Anfrage sagt. Über Details des Polizeieinsatzes in Langenthal wollte Cochet keine Auskunft geben.

Quelle: http://www.20min.ch/news/bern/story/29888430
Foto: Priska Grütter

Wieder einmal sind einige Fehler drin. Weshalb behauptet die Polizei immer wieder, dass sie nichts vom Bananenwurf gesehen und gewusst habe? Ok, sehen konnten sie es nicht, da sie auf der anderen Seite waren. Aber gewusst haben sie es spätestens nachdem Reto es ihnen erzählte.
Fragt sich, ob es nötig wäre, ein nationales Aufsehen um diesen Bananenwurf machen muss. Man hätte sicher regional eine Lösung gefunden. Aber eben, man kann nicht alles kontrollieren. Und lieber so, als alles verschweigen, wie man dies bei uns in der Region oft macht.

Wie öffentlich ist ein Blog?

Von priskagruetter @ 15:46 [ persönliches & diverses ]
Ganz öffnetlich natürlich. Ist doch klar. Keine Frage. Jeder darf da lesen und kommentieren. Auf jeden Fall bei meinem Blog.
Deshalb darf ich hier auch nur reinschreiben, was für die Öffentlichkeit bestimmt ist. Eigentlich habe ich ja kaum was zu verbergen. Ok, über mein Liebesleben schreibe ich kaum hier (wobei regelmässige Leser meines und meines Libesten Blogs vielleicht schon etwas mitbekommen haben ;-) ). Aber meine Meinung schreibe ich offen hier in meinem Blog. Da habe ich auch nichts zu verbergen. Und schliesslich ist es mein Blog. Nicht eine Zeitung.
Schwieriger wird es da, wenn ich Themen aufgreifen würde, die möglichst nicht medial aufgepauscht werden sollen, für mich aber eine Bedeutung haben. Wenn ich diese Themen in meinem Blog thematisiere, kann ich nicht steuern, dass nicht vielleicht doch irgend ein Journalist privat oder beruflich diesen Blog liest und brisantes aufgreift.
Natürlich, ich habe etwas im Köcher. Nur etwas kleines. Aber etwas, das für mich Bedeutung hat und ich gerne darüber schreiben würde. Ich kann aber momentan nicht abschätzen, wie Medien, im Falle der Fälle, darauf reagieren. Und ich, die sonst gerne Mediengeschichten zelebriert, will dies diesesmal bewusst nicht. Aber die Zeit lässt Brisanz verblassen. Irgendwann, in ein paar Tagen oder so, werde ich tortzdem ganz bescheiden darüber schreiben.
Tja, irgendwann macht jeder Politiker/ jede Politikerin seine/ihre Erfahrungen mit den Medien. Eigentlich sind sie ja für PolitikerInnen lebenswichtig, können aber auch Lebenszerstörend sein.
Eine Hassliebe eigentlich, wie sie nur das Leben schöner schreiben kann.

2008-05-03

Knapp an YB-Premiere vorbei...

Von priskagruetter @ 16:58 [ persönliches & diverses ]
YB

Gestern wollte ich endlich mal die Freude meines Liebsten teilen und einen YB-Match besuchen. Schon nur, weil ich noch nie im Wankdorf war, noch nie einen grösseren Fussballmatch besucht habe (bisher nur regionale Junior-Matchs) und weil ich gerne mal die Atmosphere bei einem grossen Fussballmatch miterleben wollte. Zudem ist YB bei den momentanen Meisterschaften gar nciht so schlecht ist. Und dann eben ein Heimspiel, nicht so weit von Zuhause. Und dann war noch Auffahrt, ein langes Wochenende, schönes Wetter und viel Zeit. Und - man kann fast nciht an Zufall glauben - sogar noch Ladys-Night bei YB, womit ich für nur 10.- dieses Spiel hätte sehen können.
Aber eben... "hätte", "würde"...
Wer Zeitungen gelesen hat, ahnt wahrscheinlich, woran dieser Wankdorf-Besuch gescheitert ist: das Stadion war erstmals bei einem YB-Match ausverkauft! 30'233 andere YB- und Xamax-Fans haben sich vor uns Ticket ergattert.
Tja, ich kam also nicht zum Fussball-Genuss. Hingegen sah ich einmal mehr in diesem verlängerten Wochenende ein paar Jungs eindeutig rechtsextremer Gesinnung. Das hätte nicht sein müssen. Aber eben.
Leider hat dann YB böse verloren. Das nächste mal, wenn ich dann dabei sein werde, müssen sie dann schon gewinnen. Mal schauen, ob sie es diesmal noch zum Meister schaffen...

Quelle Bild: http://labs.hti.bfh.ch/fileadmin/user_upload/lab1/pv/bilder/wankdorf/yb_gross.jpg

2008-05-02

Leserbrief zu Nazi-Aufmarsch in Langenthal

Von priskagruetter @ 17:56 [ Dorf- und Regionalpolitik ]
Im Artikel zu der 1.-Mai-Wanderung der SP-Sektionen des Amtes Aarwangen ist einiges zu unserem friedlichen Marsch zu lesen. Was allerdings im Anschluss an die Reden am Schluss in Langenthal zu beobachten war und geschah, verschweigen die Berner Zeitung und das Langenthaler Tagblatt.
Ich war an der bis fast zum Schluss friedlichen 1.Mai-Wanderung und –Feier dabei, ich habe mich geärgert und ich will nicht schweigen.
Während der Abschluss-Feier mit Reden von Nationalrat Ricardo Lumengo und Nationalrätin Margret Kiener-Nellen marschierten immer mehr äusserlich als Rechtsextreme zu erkennende Personen in kleinen Gruppen auf. Die schlussendlich 20-30 jungen Leute stellten sich rings um die Festgemeinde auf. Die Reden wurden glücklicherweise nicht gross gestört. Am Ende der Rede wurde unser geladene Gast und dunkelhäutiger Nationalrat Lumengo auf primitivste Art und Weise mit einer weichen Banane beworfen.
Trotz Demoverbot und Ankündigung, dass jeglicher Aufmarsch aufgelöst werde, sieht die Polizei in Langenthal keinen Grund zu handeln. Auch wenn ein gewählter Nationalrat aus eindeutig rassendiskriminierenden Gründen mit Bananen beworfen wird, scheint dies kein Grund zum Eingreifen zu liefern.
In der Schweiz sollen Gruppierungen das Recht zur Versammlungsfreiheit haben. Allerdings gelten auch da die Regeln des Rechtsstaates. Diskriminierungen auf Grund der Hautfarbe sind gemäss unserer Verfassung verboten und sollen meines Erachtens geahndet und bestraft werden. Niemand soll in der Schweiz Angst haben müssen, öffentlich seine Meinung kund zu tun.
Ich verurteile jegliche Art von Extremismus. Genauso wie man in Zürich gegen die Mitglieder des schwarzen Blocks vorgeht, sollen auch Rechtsextreme daran gehindert werden, friedliche Versammlungen zu stören!
Wie lange will man in Langenthal und der Region noch zusehen, öffentliche Aufmärsche und diskriminierende Handlungen von rechtsextremen Gruppierungen tolerieren? Wie lange will man noch schweigen? Warum wagt sich nicht einmal die Zeitung, solche primitiven Vorfälle zu thematisieren?
Wer schweigt, der toleriert die Vorgänge! Ich werde nicht schweigen, ich werde wieder Bananen wegwischen und ich appelliere an die Öffentlichkeit und die Politik, sich endlich aktiver gegen den grassierenden Rassismus und Rechtsextremismus in unserer Region zu wehren! Wir brauchen faire und konstruktive Politik und keine „faulen“ Früchte.

Priska Grütter, Präsidentin JUSO Oberaargau, Roggwil

Zeitungsmeldung zum Präsidiumswechsel

Von priskagruetter @ 17:53 [ Dorf- und Regionalpolitik ]
Folgenden Text schrieb die Berner Zeitung zum Präsidiumswechsel in der JUSO Oberaargau:

Präsidium weiter in Frauenhand
Priska Grütter übernimmt das Präsidium der Juso Oberaargau und ersetzt damit Nadine Masshardt und Béatrice Dill.

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Sie ist jung, engagiert und in der Region längst keine Unbekannte mehr: An der Hauptversammlung der Jungsozialisten (Juso) Oberaargau hat sich die Roggwilerin Priska Grütter bereit erklärt, das Parteipräsidium zu übernehmen. Die beiden bisherigen Co-Präsidentinnen Nadine Masshardt und Béatrice Dill sind zurückgetreten, Masshardt leitet seit März die Juso Kanton Bern. Aus der Koordination (Vorstand) zurückgetreten ist der zurzeit höchste Langenthaler Reto Müller. Sein Kommentar dazu: «Ich möchte nicht als Thomas Fuchs der Juso enden.» Neu besteht die Koordinationsgruppe aus folgenden Personen: Kathrin Balmer, Frank Bracher, Lis-Anna Akermann, Béatrice Dill , Nadine Masshardt, Priska Grütter und Björn Mosler. pd

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