2008-01-27

Lustig ist das Lagerleben...

Von priskagruetter @ 23:02 [ persönliches & diverses ]
Gastbeitrag von Reto M.



Skilagerstimmung.
Morgens in aller Frühe (8 Uhr) aus den Federn.
Dann schon bald auf die Piste (9 Uhr).
Schneesportgerätwechsel folgt auf Grund von zu harter Piste (10 Uhr).
Auflesen der Skis des ersten Zöglings, der dachte, er könne schneller bremsen, wenn er vorne die Skis kreuzt. Was sich theoretisch als korrekt, aber schmerzhaft herausstellte (11 Uhr).
Mittagessen. Tomatensuppe gestreckt mit Ochsenschwanzsuppe, worauf der schreibende Vegetarier dankend verzichtet (12 Uhr).

Pistendienst geht weiter (13 Uhr).
Abfahrten mit und ohne Begleitung durch Kinder und Jugendliche (14 Uhr).
Entdeckung der bisher besten Piste, welche als Rennpiste angeschrieben war (15 Uhr).
Zusammentreiben aller Zöglinge, welche noch nicht genug hatten und bis zur letzten Skiliftfahrt den Tag auf Skis oder Snowboards auskosteten. Verfrachtung ins Lagerhaus (16 Uhr).
Kleiner Parkdienst am eigenen Körper (17 Uhr).
Power-Napping (18 Uhr).
Power-Napping (19 Uhr).
Abendessen (bis 20 Uhr).
Ping-Pong, Dessert, Quatschen. (21 Uhr)
Bettzeit für Kinder und Jugendliche (22 Uhr)
Wein entzapft (22.05 Uhr - sorry liebe Abstinenz)
Blog-Eintrag (22.55 Uhr)

So oder ähnlich werden sich die Tage bis nächsten Mittwoch nun gestalten. Deshalb wird unter Umständen nicht mehr viel auf diesem Blog geschehen. Priska und ich geniessen die Zeit im Schnee. Danke für euer Verständnis.

2008-01-18

Dorfpolitik in der Beiz

Von priskagruetter @ 00:14 [ Dorf- und Regionalpolitik ]
...oder wie das ist, wenn man den Vater nach der Sitzung beim "eis go zieh" trifft.

Nein, mein Vater ist kein Stammtisch-Politiker. Überhaupt nicht! Er mag nicht mal Bier. Das kann ja nicht gehen.
Nein, mein Vater ist auch kein grosser, ambitionierter oder sogar gescheiterter Politiker. Er mag das grosse Theater auf nationaler Polit-Ebene nicht. Und das muss man schon auch in Kauf nehmen, wenn man dahin möchte.

Mein Vater ist einfach ein engagierter Dorfbewohner mit durchaus politischer Ader.
Man muss dazu wissen, dass meine Familie väterlicherseits seit Generationen im selben Dorf wohnt. Roggwil und Grütter gehört einfach zusammen. Und die Geschwister meines Vaters wohnen auch alle noch (bzw wieder) im Dorf. Und engagieren sich auch dort. Sei dies die Tante, die Fourier in der Feuerwehr ist und oft in Lagern kocht u.s.w. Oder die andere Tante, die eine Ludothek gegründet hat und nun sehr aktiv im Frauenverein mitmacht und organisiert. Oder der Onkel, der im Burgerrat ist. Oder der andere Onkel, der gleich den regionalen Unihockey-Club präsidiert (sorry für alles, das ich vergessen habe; es gibt bestimmt noch vieles mehr!). So ist das halt bei uns. Wir sind vom Land und hier verwurzelt. Und wir tun was für die Gesellschaft, in der wir leben. (ja, ein bisschen stolz bin ich schon auf meine Familie :-) )

So kommt es dann, dass ich eben auch in eine Dorf-Kommission gewählt wurde. Und mein Vater auch noch, durch sein Mandat im Vorstand des Altersheimverbandes, in der Dorfpolitik aktiv ist. Und heute Abend hatten wir beide Sitzung. Er eine halbe Stunde früher. Darum sass er eben schon dort, als ich mit meinen Bildungskommissions-KollegInnen im Bären auftauchte. Ein wenig überrascht war ich schon. Aber lustig wars. Und ein paar Sprüche gabs schon. Mich hats gefreut. Nicht nur weil er mir den "gsprützte Wisse" heimlich bezahlt hat.
Wir verstehen uns halt gut. Ob Politik durch die Gene vererbt wird? Muss wohl so sein.

anker

2008-01-14

Ich habe es gewagt...

Von priskagruetter @ 15:03 [ persönliches & diverses ]
...und mein Votum in der Arena doch noch angesehen.

Und ich muss zugeben: so schlimm wars wirklich nicht.

Und wie schon erwähnt, fehlt halt noch etwas Erfahrung.

Immerhin war dies mein 4. Arena-Besuch, das 3. mal in der vorderen Reihe, das 2. mal als Vertreterin der SP und das 1. mal, dass ich etwas sagen durfte.
Vielleicht ist es ja dann beim 5. Arena-Besuch, wo ich dann zum 4. mal in der vorderen Reihe stehe, zum 3.mal als SP-Vertreterin dort bin und zum 2. mal etwas sagen darf, das 1. mal, dass ich mit dem Gesagte zufrieden bin.
Und wer weiss, was dann beim 6. Arena-Besuch, wo ich dann vielleicht zum 5.mal in der vorderen Reihe stehe und zum 4. mal als SP-Vertreterin dort stehe und allenfalls sogar zum 3. mal etwas sagen und zum 2.mal zufrieden bin damit, anders ist?
Und erst recht beim 7. Arena-Besuch...
Aber die Arena ist nicht das Leben. Und trotdem eine gute Erfahrung.
Danke für die Feedbacks!

Kleine Staatskunde für Anfänger (von Adrian Merz)

Von priskagruetter @ 11:24 [ persönliches & diverses ]
Adrian Merz ist ein Kabarettist und Kolumnist aus dem nahen Burgdorf. Seit ich ihn einmal beim Unterschriften sammeln in Burgdorf, und kurz darauf an einem Podium als Unterhaltungs-Kabarettist von Cabavari getroffen habe, lese ich regelmässig seine Kolumne in der Berner Zeitung. Und diese bringen mich immer wieder zum lachen.
Sein neuerliches Meisterwerk zu, wie immer, aktuellstem Geschehen, findet heute Einzug in meinem Blog:

Kleine Staatskunde für Anfänger

Adrian Merz ist Kabarettist und Autor; er lebt in Burgdorf.

In der Zeitung habe ich gelesen, dass die Amerikaner einen farbigen Präsidenten bekommen. Welche Farbe dieser Mann hat, war nicht spezifiziert. Ich habe mir George Bush in Lila vorgestellt; sieht ein bisschen aus wie Schweinchen Dick. Einen Grünen werden die Amerikaner ja sicher nicht wählen.

Schweinchen Dick heisst richtig Barack Hussein Obama, er ist zur Hälfte Kenianer, heisst wie ein ehemaliger irakischer Diktator und kleidet sich wie Mahmud Ahmedinejad. Und er hat die Vorwahlen in Iowa gewonnen. Der Obama, nicht der Ahmedinejad. Als Vorwahlen bezeichnet man in Amerika den Vorgang, wenn eine Partei ihr reichstes Mitglied kürt, ein Mitglied, das so viel Geld hat, dass es den Wahlkampf bezahlen kann. Wer reich genug ist, wird Präsident. In der Fachsprache heisst diese Staatsform Plutokratie, Herrschaft der Reichen. Bei der SVP war von Anfang an klar, wer der Reichste ist, deshalb brauchte die SVP auch kein Evaluationsverfahren.

Umgekehrt funktioniert die Demokratie in der Dritten Welt. Dort wird nicht der Reichste Präsident, sondern man wird Staatsoberhaupt, um der Reichste zu werden (Kleptokratie, Herrschaft der Sichbereichernden). In Italien wird der Reichste Präsident, um dem Strafvollzug zu entgehen (Berlusokratie). In Deutschland wird Präsident, wer keinen Sex hat, um Monica Lewinsky zu verhindern (Merkelismus). Im Irak wird Präsident, wen die Amerikaner bestimmen (Suzeränität, Oberherrschaft eines Staates über einen anderen Staat). In Russland wird Präsident, wer von Wladimir Putin vorgeschlagen wird. Da könnte man sich die Wahlen gleich schenken (Absolutismus).

In Kenia wird, unabhängig vom Resultat, Präsident, wer öfter sagt: «Ich habe die Wahlen gewonnen!» Im Moment führt Mwai Kibaki gegen Raila Odinga mit 473:465. Vielleicht bestimmen aber auch einfach die Amerikaner den Chef, schliesslich hat Rob McInturff, Sprecher des US-Aussenministeriums, dem Kibaki schon mal präventiv-suzerän zum Wahlsieg gratuliert. Die einzige nichtamerikanische Gratulation bekam Kibaki von Ugandas Staatsoberhaupt Museveni, einem Ausbund an demokratischer Rechtsstaatlichkeit. Daraus folgt: Wenn du als Kenianer legal Präsident werden willst, dann kandidiere in Amerika.

Nicht gewählt wird vorerst in Pakistan, weil Pervez Musharraf alle Gegenkandidaten (und -innen) zu früh ermorden liess. Jetzt hat er keine mehr. Das erschwert die Durchführung eines Wahlgangs nach internationalen Kriterien. Ausserdem ist Musharraf General, und er wurde nicht gewählt, er hat sich an die Macht geputscht (Stratokratie, Militärherrschaft). Die Amerikaner haben ihm trotzdem zum Wahlsieg gratuliert.

Gewählt wurde dafür in Georgien. Gewonnen hat dort erneut der Sackarsch Willy

Der Saakaschwili

Der Michail. Und gewonnen hat er nur, weil er immer im TV zu sehen war und seine Gegner nicht (Telekratie, Bestimmung der Politik durch die Medien). Er hat 53 Prozent aller Stimmen bekommen. Das stimmt zwar höchstwahrscheinlich auch nicht, aber wer in Georgien Präsident ist, ist nicht so wichtig.

Neidisch schaut der Berlusconi auf den Sackarsch Willy, weil in Georgien die Telekratie funktioniert und in Italien nicht. Neidisch schaut Christoph Blocher nach Amerika, weil dort die Plutokratie funktioniert und bei uns nicht. Neidisch schaut Angela Merkel nach Frankreich, wo Macht sexy macht und der Sarkozy ein Topmodel abzügelt. Neidisch schaut Hillary Clinton nach Deutschland, weil dort der Merkelismus funktioniert. Neidisch schaut Raila Odinga nach Amerika, weil dort ein Kenianer gewählt werden kann und nicht nur von Amerika eingesetzt wird.

Neidisch schaut die ganze Welt auf die Schweiz, weil wir eine funktionierende Demokratie haben, die diesen Namen auch verdient. Kenia, Deutschland, Pakistan, Amerika, Georgien: Alle nennen sie sich Demokratie und funktionieren mässig bis saumässig. Alle haben sie Regierung und Opposition, und doch haben sie Plutokratie, Kleptokratie, Telekratie und wie diese -kratien alle heissen. Die SVP möchte mit ihrer Oppositionsrolle eines dieser Systeme importieren, wahrscheinlich, weil sie es für besser hält als das bestehende. Welche -kratie die SVP bevorzugen würde, weiss niemand, wohl nicht einmal sie selbst. Der Tonfall, den sie anschlägt, deutet jedoch auf Ochlokratie hin.

Ochlokratie: Diesen Begriff lernen wir dann im Kursus «Eine kleine Staatskunde für Fortgeschrittene».

Quelle: http://www.espace.ch/artikel_467359.html

Adrian Merz
Quelle: www.zuonline.ch

2008-01-12

ARENA - ein Erlebnisbericht

Von priskagruetter @ 01:51 [ nationale Politik ]
Wie bereits angekündigt, durfte ich heute an der Arena-Diskussion teilnehmen.
Und wie ebenfalls, nicht durch mich, aber durch die Medien angekündigt, hat die SVP nicht teilgenommen. Da das Stehpult der SVP an einen SP-Kandidaten vererbt wurde, ergab sich eine Mitte-Links-Runde.
Nun denn, es ist 02:00 Uhr und ich muss morgen an einer Veranstaltung teilnehmen, d.h. aufstehen. trotzdem muss ich nun noch einige Punkte zu meinem Arena-Besuch loswerden. Damit ich mein Bett etwas länger geniessen kann, erfolgt die Aufzählung stichwortartig:

- Neben dem Kandidaten der SP am Stehpult, Daniel Jositsch, der in der dortigen Runde mit Abstand der Älteste war, hat die SP drei sehr Junge in die zweite Reihe geschickt: Salome Hofer, Einwohnerrätin aus Riehen BS, Jahrgang 1986, und Felix Birchler, GL Mitglied der GL der SP Kanton St. Gallen und Kandidat für den Kantonsrat, Jahrgang 1978. Und natürlich mich. Ebenfalls Jahrgang 1986.

- Durch das Fehlen der SVP wurde Roger Köppel Chefradaktor der Weltwoche, zum rechten Provokateur und erhielt überdurchschnittlich das Wort erteilt.

- Nach den obligaten Fragen zu Stil und SVP und Blocher-Abwahl wurde tatsächlich noch einiges über Inhalte diskutiert.

- Hauptthema der Inhaltsdiskussion war - wen wunderts - Umwelt und Ökologie. Bastien Girod konnte sich durchsetzen und erhielt Unterstützung von der grünliberalen Kollegin Tiana Moser. Auch wenn die SP eher einen Armee-Waffen-Spazialist im Rennen hatte, war unser Vertreter natürlich einer Öko-Diskussion nicht abgeneigt. Und Christian Wasserfallen mag dieses Thema, so schien es, auch nicht schlecht. Noch besser mag er Bildung, sein Thema, das er auch noch einbringen konnte.

- wenn ich schon beim Chrigu Wasserfallen bin: dieser erhielt eine starke Rückendeckung. Frau Fiala aus Zürich nahm ihren Christian, der ja eben übrigens gleich neben ihr sitzt im Nationalrat und sogar noch in der gleichen Kommission ist, unglaublich in Schutz. Daneben lobte sie natürlich die FDP über die Massen und hackte auf Bastien herum.
Warum Frau Fiala soooo oft sprechen durfte, ist mir immer noch nicht klar. Aber sie hat getan, was sie konnte für ihren Sitznachbarn, der vorne an der Front gegen eine links-grüne Mehrheit kämpfte.

- Diesmal kam ich sogar zu einem Votum. Als allerletzte. Fast hätte es diesmal auch nicht gereicht. Aber ob das nicht besser gewesen wäre? Ja, da muss ich noch übenübenüben! Aber beim Fernsehen geht alles so schnell. Du weisst nie, ob du auch dran kommst, wenn du dich meldest. Und wenn's dann so weit ist, gehts dann plötzlich sehr schnell. Und dann muss man innert kürzester Zeit ein paar passende und schlaue Sätze zusammenbrösmelen, möglichst ohne zu stocken (was ich natürlich absolut nicht geschafft habe...*peinlich*). Und dann ist es plötzlich ein Schlusswort. Da kann man nicht provozieren, sondern muss eher etwas zusammenfassendes/ fazitähnliches sagen. Gar nicht so einfach.
Obwohl das Video bereits online ist, kann ich mir dies nicht anhören. Ich habe Angst davor, dass es ziemlich miserabel ist. Ich bin weder mit meiner Wortwahl noch mit meiner Art des Gesagten zufrieden. Immerhin habe ich mir die Priska-Schlussequenz bereits tonlos angeschaut. Mir beim Schwatzen zuzuschauen ohne etwas zu hören gefällt mir. Ob das wohl auch anderen besser gefallen würde?

- die anschliessenden Diskussionen während dem Essen und dem ersten Teil der Heimfahrt waren super!

- das böse Mail über mein Votum war nicht nett. Aber damit kann ich leben.

- Fazit (nicht Schlussvotum!):

+ Sendung war nicht so schlecht
+ interessante Themendiskussionen
+ Grüne Themen dominieren die Runde
+ Köppel ist sehr gefragt als Stimme der (oder über die) Opposition
+ Doris Fiala spricht oft und immer lobend über den CeWe
+ Mein Votum war nicht so gut, aber ich werde das verdauen, mich verbessern und einen neuen Anlauf nehmen. Nicht nächste Woche. Aber irgendwann.

2008-01-11

Priska heute in der Arena!

Von priskagruetter @ 13:59 [ nationale Politik ]
Heute Abend wird in der Arena mit einigen jungen und neuen Parlamentariern das Thema "neue Köpfe - neuer Stil?" diskutiert. Ein Thema, das mich als junge (Hobby-)Politikerin betrifft, beschäftigt und interessiert. Deshlab habe ich mich bei der SP gemeldet, um in der zeiten Reihe mitdiskutieren zu dürfen. Und ich wurde tatsächlich ausgewählt. Nun freue ich mich auf heute Abend und bin gespannt, ob ich diesmal etwas sagen kann bzw. darf.
Ein Erlebnis bericht folgt...

Arena: Heute mit Reto Brennwlad
Reto Brennwald
Quelle: http://www.sf.tv/sf1/arena/index.php

2008-01-10

Durchgeladene Waffen im Wachtdienst? Verstanden!

Von priskagruetter @ 14:46 [ nationale Politik ]
Als Miliz-Offizier setze ich mich natürlich auch mit dieser momentan die Schweiz beschäftigenden Frage auseinander. Ich bin mir nicht ganz schlüssig, was ich davon halten soll.
Auch ich habe Wachtdienstausbildung genossen und Wachtdeinst geleistet. Allerdings eher im kleinen Masse. Denn in meinem militärischen Business habe ich keine Bewachungsaufgabe.
Ein paar wenige male haben wir übungshalber Wachtdienst mit scharfer Munition durchgeführt. Uns wurde die eingeschärft, dass wir mit grossem Respekt und grosser Verantwortung damit umgehen müssen. Das tat ich natürlich auch. Mit Waffen und Munition ist nie zu spassen. Allerdings waren diese Wachen eher langweilig. Passieren tut sowieso nichts. Was auch besser so ist.
Nun, in einer Gefahrenlage muss schnell und mit klarem Kopf reagiert werden. Dafür lernt man in der RS ein klares Ablaufschema. Ein Punkt davon ist das Druchladen der Waffe, Sozusagen als letzte Warnung. Von da an gilts ernst. Ich fand dies noch gut. Offenbar fand man das nun im hohen Kader der Armee nicht mehr so gut. Die Soldaten könnten schneller reagieren, wenn die Waffe bereits geladen sei. Nun denn. Bleibt zu hoffen, das da kein Unfall aus vorschneller Reaktion passiert. Ändern können diese neue Weisung nämlich weder ich noch eine Gemeinde, die sich dagegen wehrt.
Für mich als Offiziers heisst es in dieser Situation nämlich sowieso nur: Verstanden! Und dann zu meinen Untergebenen: Ausführen!
Aber wie gesagt: ich werde mich im WK in meinem Bunker nicht gross drum kümmern müssen. Und unsere Sicherungssoldaten werden das schon im Griff haben, sodass ich nicht Angst haben muss, wenn ich zum Bunker raus komme.
Auf einen Unfallfreien WK!

Priska im Militär

2008-01-08

Hilfe, ich teile die SVP-Meinung!

Von priskagruetter @ 00:10 [ nationale Politik ]
...und das kommt selten genug vor! Aber meine Luftwaffe, meine militärische Heimat lasse ich mir von den Linken, meiner politischen Heimat, nicht zunichten machen!
Und diesmal muss ich dem Herrn Amstutz (der Richard Gere aus dem Ober(SVP)land, den ich sonst gar nicht mag, recht geben.
Sie ahnen es, liebe Leserinnen und Leser: ich spreche von der Initiative gegen Kampfjetlärm in Tourismusgebieten.
Der Amstutz sagt nämlich, dass die ganze Schweiz ein Tourismusgebiet ist und somit kein Trainingsraum für die Luftwaffe mehr bestehen würde. Dies führt folglich zu einer Abschaffung der Luftwaffe.
Die Aufgabe der Luftwaffe ist es, die Lufthoheit sicher zu stellen. Sie ist sozusagen die Polizei der Lüfte. Über der Schweiz herrscht ein reger Luftverkehr, gerade weil zwei wichtige Achsen des europäischen Luftverkersnetzes über die Schweiz verlaufen. Und wo Verkehr herrscht, braucht es Regeln. Und wo Regeln sind, muss Kontrolliert sein. Sonst macht jeder was er will.
Wenn als im Schweizerischen Luftraum Regeln verletzt werden, muss der Staat, der auch für seinen Luftraum zuständig ist, reagieren können. Und da nützt es nichts, wenn die Überwacher von Skyguide denen Aiaiai sagen. Zum Teil bemerkt man die Regelverletzung vom Boden aus gar nicht (unerlaubt im Radarschatten mitfliegen z.B.). Also muss der Staat schnelle Flugzeuge habe, die Kontrollieren und notfalls eingreifen können.
Somit haben wir also die Notwendigkeit der Luftwaffe geklärt.
Für eine Luftwaffe braucht man aber Piloten. Und damit die Fliegen können, müssen sie viel üben. Sonst wirds dann nämlich echt gefährlich!
Und wo sollen sie üben, wenn man ihnen das überall verbieten will?

Also bitte, liebe Stimbürgerinnen und Stimmbürger, lasst den Piloten ihren Übungsraum und der Schweiz die Luftwaffe als einen sinnvollen Teil der Armee (ich wüsste da anderes, das man ohne Probleme abschaffen könnte!).

Abgesehen davon muss doch auch noch einmal gesagt werden, dass der sogenannte "Kampfjetlärm" nicht für alle störend ist. Im Gegenteil. Ich freue mich jeweils, wenn ich im Oberland bin und einen Kampjet herannnahen höre, und hebe meine Augen zum Himmel um dieses Wunder der Technik, diese dynamischen grauen Vögel mit patriotischem Schweizer Wappen zu bewundern. Als linke Frau bin ich da vielleicht eine Ausnahme. Ansonsten bin ich mir aber sicher, dass viele meine Bewunderung Teilen!

F/A-18
Quelle: http://www.armee.vbs.admin.ch/internet/armee/de/home/lvbfl/links/fliegerstaffel.html

2008-01-06

Bloggerlust neu erwacht

Von priskagruetter @ 22:44 [ persönliches & diverses ]
Meine Lust zum bloggen ist seit den Bundesratswahlen eingeschlafen und langsam erwacht sie wieder. So ist das. Wenn ich nämlich keine Lust zum bloggen habe, begnüge ich mich mit dem Lesen anderer Blogs. So ist das auch. Nämlich.
Und gerade jetzt, bzw. schon vor fünf Minuten, packts mich wieder. Und, ach herrjeh, lang ists her seit meinem letzten Beitrag. Was ich seither getan habe?
Viele Weihnachtspäckli gekauft und viele Weihnachtspäckli eingepackt und viel Familienweihnacht gehabt und viele Weihnachtslieder gesungen und dann meinem Liebsten nach Laax nachgereist, wo ich mit meiner Schneeausrüstung inklusive Boarderrock die Bündner Höger erprobt und das Bündner Skiliftpersonal überrascht habe. Richtig unpolitisch.
Politischer Natur (böse Zungen behaupten, dies sei mediengeiler Natur) war nur meine Überraschung und Freude über mein ca. 2 Sekündiges Erscheinen im Jahresrückblick des Schweizer Fernsehen. Bisher dachte ich, dort würden nur wichtige Leute erscheinen. Oder bin ich nun wichitg? ;-)
Hier einige weitere politische Geschichten, die mich momentan beschäftigen:
-dass ich meine Rückmeldung zu einem Gemeindeleitbild, die ich bis Ende Jahr hätte geben sollen, nicht gemacht habe
-dass ich ein Protokoll einer längst vergangenen Parteiversammlung noch vervollständigen und vermailen sollte
-dass ich für die neu bewilligte Benutzerordnung der Mediothek die nötigen Unterschriften holen sollte, damit das Dokument so richtig offiziell wird
-dass ich die noch nciht geordneten Dokumente der Bildungskommission ordnen sollte
-dass ich die nächsten Sitzungen der Bildungskommission vorbereiten sollte
-dass ich ein weiters Ressort endlich aktiv in Angriff nehmen sollte
-...

Tja, mein Hobby gibt manchmal es birebitzeli zu tun. Was bleibt mir da als "ab id Hose..!"

Allen meinen Leser und Leserinnen wünsche ich ein gutes und hoffentlich politisch interessantes 2008!